
Der olivgrüne Edelstein

Überblick
- Namensgebung : Das griechische Wortperidonabedeutet „in Fülle geben“. Von diesem Wort leitet sich wahrscheinlich der Name Peridot ab, der zunächst nur von französischen Juwelieren für einen Olivin in Edelsteinqualität verwendet wurde. Gleichzeitig wurde der Peridot in anderen Ländern als Chrysolith (griechisch für Goldstein) bezeichnet. Nach und nach hat sich der Name Peridot jedoch durchgesetzt.
- Mineralgruppe : Der Peridot gehört zur Olivingruppe und wird auch noch als Olivin oder Chrysolith bezeichnet. Der Name Chrysolyth ist recht veraltet und bezeichnete nicht nur den Peridot, sondern auch viele andere farbähnliche Steine.
- Farbe :Der Peridot exisitiert ausschließlich in grünen Varianten. Er ist damit einer der wenigen Edelsteine, die es nur in einer einzigen Farbe gibt. Farbgebende Substanz des Peridots ist Eisen. Die grüne Farbpalette reicht beim Peridot von lichtem, pistazien- oder olivähnlichem Gelbgrün, manchmal hat er einen leicht bräunlichen Ton.
- Schliff : Der Peridot wird meist zu einem Facettenschliff verarbeitet. Der besondere Stern-Peridot zeigt im Cabochon-Schliff einen vier- oder sogar sechsstrahlig glänzenden Stern.
- Besonderheit : Besondere Raritäten sind Peridot-Katzenaugen sowie der Stern-Peridot. Die Peridot Edelsteine mit diesen besonderen Lichteffekten sind äußerst selten.
Qualitätsfaktoren
Farbe
Die meisten Peridots sind gelb-grünlich. Die begehrtesten Edelsteine sind jedoch die in einem puren gras-grün.
Karat
Um das Gewicht eines Edelsteins zu messen verwendet man die Maßeinheit Karat. Ein Karat (ct) wiegt dabei in etwa 0,2 Gramm. Die Karatzahl ist sehr ausschlaggebend beim Preis eines Edelsteins. Der Schliff, die Farbe und die Reinheit sind von ebenso großer Bedeutung für den Wert.
Reinheit
Die meisten Peridots sind augenrein – dies bedeutet, dass Unreinheiten mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.
Schliff
Der Peridot kommt in den unterschiedlichsten Schliffformen vor: Oval-, Smaragd- und Kissenschliff.

Der historische Peridot
Schon im Altertum wurde in Ägypten Peridot gewonnen und kam mit Kreuzfahrern nach Europa. Im Mittelalter wurde er von den Kirchen als Schmuckstein besonders gesucht. Im Kölner Dom kann man zum Beispiel grüne Edelsteine bewundern, von welchen man lange dachte, es wären Smaragde. Tatsächlich sind es jedoch riesige Peridot Edelsteine mit einem Gewicht von 200 bis 300 Karat. Das faszinierende Grün des Peridots macht ihn nach wie vor zu einem begehrten Schmuckstein. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten. Der etwas spröde Peridot neigt dazu, bei starken Spannungen zu zerspringen.
Besondere Peridote
Einer der bekanntesten Peridots ist der sogenannte "312-Carat Gem". Der 311.80-karätige Peridot aus Ägypten befindet sich zurzeit in der Kollektion der Smithsonian Institution.
Besondere Anlässe
Geburtsstein
Der Peridot gilt als Geburtsstein für den August.
Hochzeitsjubiläum
Der Peridot ist der Edelstein zum 15. Hochzeits-jubiläum.

Vorkommen des Peridot
Wichtige Fundorte des Peridots sind Ägypten und Tansania. Es gibt jedoch auch Fundorte in China, Myanmar, Vietnam, Pakistan und den Vereinigten Staaten.

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Durch seine strahlend grüne Farbe ähnelt der Peridot
sehr einem Smaragd Edelstein. Der Smaragd ist einer der
begehrtesten Edelsteine.
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