Der Princess Cut aus der Gruppe der Mixed Cuts
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Besonderheiten des Prinzess Cuts
Auf der Unterseite bilden die Facetten einen vierstrahligen Stern, von den Ecken her verlaufen die Facetten fächerartig in die Mitte, wo die Form eines Kreuzes entsteht. Diese ist sichtbar, wenn man von oben auf den Edelstein sieht. Die Anzahl der Facetten kann beim Princess Cut beträchtlich variieren, üblich sind ca. 58 Facetten, aber es gibt auch Varianten mit bis zu 146 Stück. Da Diamanten in der Natur in Form eines Oktaeders auftreten – zwei an ihrer Basis miteinander verbundenen Pyramiden – und somit an der Rundiste bereits quadratisch sind, geht beim Princess Cut deutlich weniger Material verloren als beim Brillantschliff (20% im Vergleich zu 50%). Bei einem Diamanten im Princess Cut fallen dank der raffinierten Gestaltung der Facetten Unreinheiten weniger auf, als beim Brillantschliff. Diamanten im Prinzessschliff sollten an ihren Ecken und Kanten eingefasst werden, da diese ansonsten leicht beschädigt werden können.
Der Princess Cut und sein Erfinder
Der Princess Cut bzw. Prinzessschliff wurde im Jahr 1965 in der südafrikanischen Stadt Johannesburg von Basil Watermeyer entwickelt und umgehend patentiert – mit ein Grund dafür, warum er weniger verbreitet ist als der Brillantschliff. Inzwischen sind diese Patente allerdings ausgelaufen und die Verbreitung des Princess Cut hat in den letzten Jahren zugenommen.
Basil Watermeyer verlieh seiner Kreation auch die alternative Bezeichnung Barion Cut – eine Mischung aus seinem Vornamen und jenem seiner Frau Marion.
Edelsteine im Princess Cut von RENÉSIM
Edelsteinschliffe