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Diamanten- und Edelstein-News 1. Quartal 2022
Bain & Company sieht starkes Wachstum im Diamantenmarkt
Das internationale Beratungsunternehmen Bain & Company sieht im mittlerweile 11. Branchenreport zur Diamantindustrie eine starke Erholung im Jahr 2021 im Vergleich zum Covid-Jahr 2020. Steigende Nachfrage wird auch für das erste Halbjahr 2022 erwartet Im Jahr 2021 stand einer weltweit um 29% gestiegenen Nachfrage nach Diamanten eine Erhöhung der Minen-Produktion um 4,5% im Vergleich zum Jahr 2020 gegenüber. Preissteigerungen um 9% im Jahresvergleich 2020-21 im hochqualitativen Bereich geschliffener Diamanten waren die logische Konsequenz.
Für 2022 erwartet die Bain Diamanten-Expertin Olya Linde weiterhin robust steigende Nachfrage nach Diamanten. Sie erwartet nicht, dass die Produktionsmengen damit Schritt halten werden und geht davon aus, dass ein Erreichen der Produktionsmengen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre nicht sehr wahrscheinlich ist.
De Beers: Preissteigerungen bei Rohdiamanten
Der Branchendienst Rapaport berichtet, dass De Beers im Januar 2022 deutlich höhere Preise für Rohdiamanten erzielt hat als in den Vormonaten. Je nach Diamantgröße wurden im Vergleich zu Dezember um 5% bis 15% höhere Preise bezahlt. Diese Anstiege reflektieren die hohe Nachfrage nach Diamanten vor Weihnachten 2021, die insbesondere in den USA und China zu Rekordumsätzen geführt hatten. In Summe seien die Preise in etwas mehr als einem Jahr um 21% gestiegen, so Mark Cutifani, der CEO des De Beers Mutterkonzerns Anglo American.
Alrosa liefert 15%-30% weniger als nachgefragt
Vergleichbare Nachrichten kommen von der russischen Minengesellschaft Alrosa. Auch dort seien die Preise zwischen 5% und 7% für höherwertige und zwischen 12% und 18% für niedrigpreisigere Rohdiamanten gestiegen. Aufgrund von Produktionsbeschränkung und niedriger Lagerstände konnte man bei Alrosa je nach Qualitäten zwischen 15% und 30% der Orders nicht erfüllen.
50% Preisanstieg bei Auktion in Antwerpen
Die schärfsten Preissteigerungen im Bereich der Rohdiamanten gab es bei Grib Diamonds in Antwerpen. Dort wurden bei der Auktion am 24. Januar 2022 um durchschnittlich über 50% höhere Preise erzielt als bei vergleichbaren Stücken im September 2021. Die Auktion war durchaus groß: Von 300 anwesenden Käufern beteiligten sich 174 an der Auktion und erwarben in Summe 560.000 Karat.
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Disclaimer: Wir sind Juweliere mit Begeisterung für Diamanten und Farbedelsteine. Wir nützen aus Leidenschaft unser weltweites Einkaufsnetzwerk und unsere digitalisierten Such- und Bewertungsprozesse, um unseren Kundinnen und Kunden auch lose Edelsteine zu besten Preisen anbieten zu können. Wir sind aber keine Anlageberater. Aussagen zu künftigen Preisentwicklungen oder gar Anlageberatung bieten wir nicht an. Bitte verlassen Sie sich immer auf eigene Recherchen und Ihr eigenes Urteil.Quellen: Bain & Company, The Global Diamond Industry 2021–22; Rapaport News