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Gold

Gold und seine etymologische Herkunft

Die Bezeichnung Gold leitet sich von dem indogermanischen ghel ab, was so viel bedeutet wie gelb und glänzend. Wie sein Name somit bereits andeutet, ist Gold eines der raren farbenprächtigen Edelmetalle. Das chemische Elementsymbol Au kommt von dem lateinischen Wort für Gold, aurum.

Legierungen von Gold

Herkömmliche Goldlegierungen, die für die Verarbeitung zu Schmuck geeignet sind, setzen sich aus Gold, Silber und Kupfer zusammen. Das hat den Grund, dass diese drei Metalle häufig gemeinsam abgebaut werden.
Es existieren zahlreiche verschiedene Goldlegierungen; in Deutschland am weitesten verbreitet sind 333er Gold, 585er Gold, 750er Gold und 900er Gold. Die Zahlen geben den Gehalt an Feingold in Promille an; so hat das klassische 750er Gold einen Feingehalt von 75%.
In anderen Ländern sind abweichende Goldlegierungen gebräuchlich, so wird z.B. in Thailand der Schmuck aus Thaigold hergestellt, das über einen Feingehalt von 965 verfügt. In Indien ist 917er Gold gängig, in Frankreich sind 920er und 840er Gold geläufig.
Durch Variationen in der Menge des Kupfer- und Silberanteils können unterschiedliche Farben erzeugt werden. Bestehen Goldlegierungen, wie z.B. Weißgold, Rotgold, Gelbgold oder Grüngold, nur aus diesen drei Metallen, gelten sie als besonders hochwertig.
Es besteht auch die Möglichkeit durch Beimengung anderer Elemente unterschiedliche Farbtöne zu erzeugen. Cadmium eignet sich für Grüngold, Palladium für Graugold, Indium für Blaugold und Aluminium für Purpurgold.

Herkömmliche Goldlegierungen, die für die Verarbeitung zu Schmuck geeignet sind, setzen sich aus Gold, Silber und Kupfer zusammen. Das hat den Grund, dass diese drei Metalle häufig gemeinsam abgebaut werden.

Die verbreitesten Goldlegierungen

Allgemein existieren zahlreiche Goldlegierungen; in Deutschland am weitesten verbreitet sind 333er Gold, 585er Gold, 750er Gold und 900er Gold. Die Zahlen geben den Gehalt an Feingold in Promille an; so hat das klassische 750er Gold einen Feingehalt von 75%.
In anderen Ländern sind abweichende Goldlegierungen gebräuchlich, so wird z.B. in Thailand der Schmuck aus Thaigold hergestellt, das über einen Feingehalt von 965 verfügt. In Indien ist 917er Gold gängig, in Frankreich sind 920er und 840er Gold geläufig.
Durch Variationen in der Menge des Kupfer- und Silberanteils können unterschiedliche Farben erzeugt werden. Bestehen Goldlegierungen, wie z.B. Weißgold, Rotgold oder Gelbgold, nur aus diesen drei Metallen, gelten sie als besonders hochwertig.
Es besteht auch die Möglichkeit durch Beimengung anderer Elemente unterschiedliche Farbtöne zu erzeugen. Cadmium eignet sich für Grüngold, Palladium für Graugold, Indium für Blaugold und Aluminium für Purpurgold.

Goldlegierungen bei RENÉSIM

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Die faszinierende Geschichte des begehrten Edelmetalls Gold

Bereits in der ägyptischen Hochkultur wurde Gold mit der Sonne, mit Machtpositionen und mit Wohlstand gleichgesetzt. Es war dem Pharao und seinen Hohepriestern vorbehalten, denen Gold als Grabbeigabe in Form von Schmuck, rituellen Objekten, Vasen und Masken diente. Archäologischen Funden nach zu urteilen, waren die Lydier im 7. Jahrhundert v. Chr. das erste Volk, das Gold- und Silbermünzen prägte.
Aus der mykenischen Kultur des antiken Griechenlands wurden Schwerter gefunden, die reich mit Mustern aus Gold verziert sind, sowie goldene Ohrringe und Halsketten. Auch Kronen, Masken und Gefäße aus Gold befanden sich unter diesen Schätzen.
Während der Blütezeit des römischen Reichs ließ Julius Cäsar Aureus Goldmünzen prägen. Da das Kerngebiet, das heutige Italien, arm an Vorkommen von Gold war, wurden die Eroberungszüge genutzt, um das Edelmetall aus goldreicheren Gebieten das Edelmetall.
Die Währung im byzantinischen Reich waren Münzen aus Gold mit dem Namen Bezant. Außerdem entstanden filigrane Goldschmiedearbeiten, die vor allem für liturgischen Schmuck Anwendung fanden, da Gold als Sinnbild für die Ewigkeit galt.
Im Mittelalter wurde wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und kriegerischen Unruhen die Goldwährung zeitweise durch Silbermünzen ersetzt und erst wieder im 13. Jahrhundert durch Friedrich II. eingeführt.
Im 14. Jahrhundert war die Blütezeit des legendenumwobenen Königreichs Mali in Westafrika, das für seine großen Vorkommen an Gold bekannt war.
Portugiesische Entdecker machten sich im 15. Jahrhundert auf den Weg, an der Westküste Afrikas nach einem Fluss aus Gold, dem sagenhaften Rio d'oro zu suchen – allerdings ohne Erfolg.
Auch Christopher Kolumbus hatte bei seiner Reise über den Ozean das Ziel, neue Goldlagerstätten zu finden.
Alchemisten suchten lange Zeit nach dem Stein der Weisen, der dazu dienen soll, Metalle in Gold zu verwandeln.
Beim Goldrausch in Brasilien wurden Ende des 17. Jahrhunderts westlich von Rio de Janeiro bedeutende Vorkommen von Gold gefunden. Diese Zeit wird jedoch durch die unmenschliche Behandlung von afrikanischen Sklaven überschattet, die in den Goldminen arbeiten mussten.
Die Faszination, die das goldene Edelmetall auf die Menschen ausübt, ließ auch im 19. Jahrhundert nicht nach. An zahlreichen, über die ganze Welt verteilten Orten gab es Goldfunde, die Abenteurer dazu verleiteten in die Ferne zu ziehen, um Gold zu suchen und reich zu werden.


Metaphorische Bedeutung von Gold

Es gibt mannigfache Redewendungen und Sprichwörter, die das Edelmetall Gold verwenden. So sagt man über etwas besonders Wertvolles, es sei nicht mit Gold aufzuwiegen. Ein weiteres Beispiel ist der Ausdruck „man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen“. Das bedeutet, dass man nicht alles ernst bzw. wortwörtlich nehmen muss, was jemand sagt.
Eine Übersicht aller Edelmetalle finden Sie hier.
Informationen zu Weißgold finden Sie im Lexikon.
Hier erfahren Sie mehr über das hochfeine Platin.
Mehr zum einzigartigen Edelmetall Roségold.
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