Schmucklexikon: Online Lexikon über Schmuck

Schmuck und seine Geschichte
Schmuck kommt von „sich schmücken“. Bereits in der Urzeit hatten die Menschen das Bedürfnis, sich zu schmücken. Taten sie das zu Beginn noch mit Bemalungen, Körperbemalungen und Naturfarben, die sie aus Pflanzen, Erde und Steinen gewonnen haben, so entwickelte sich später im Körperschmuck eine Symbolik, die zur Statusdarstellung diente. Dabei waren einzelne Materialien und Formen nur bestimmten Personen vorbehalten wie z.B. Stammesvertretern oder Häuptlingen oder Medizinmännern. Auch die Zeitpunkte und Rituale, zu denen Schmuck getragen werden durfte, unterschieden sich. Je nach Anlass z.B. zu Verlobungen, Hochzeiten und Vermählungen schmückten sich die Menschen mit unterschiedlichem Schmuck. Die Schmuckstückanfertigung begann dann später. Erst spielten Federn und Knochen eine Rolle, bis dann Schmucksteine in den Vordergrund rückten. Die differenzierte Fertigung von Schmuckstücken für unterschiedliche Anlässe, Gebräuche und Personen ist auf die Sesshaftwerdung der Menschen zurückzuführen. Durch die stärkere Arbeitsteilung und die vorhandene Zeit konnten so bereits in der Frühzeit außergewöhnliche Kreationen entstehen.
Wenn Sie sich insbesondere für Edelsteine interessieren, empfehlen wir Ihnen, einen Blick in unser Lexikon über Edelsteine zu werfen. Nähere Informationen über Diamanten finden Sie in unserem großen Diamanten Lexikon.
A
Anhänger
Der Anhänger ist ein Klassiker unter den Schmuckstücken. Häufig dient er als Glanzpunkt an einer schlicht und zurückhaltend gestalteten Kette und wird von einem Edelstein geschmückt. Es gibt aber auch auffälligere, ornamental ausgestaltete Designs.
Armband
Das Armband oder der Armreif finden im Mittelalter und in der Renaissance erste nennenswerte Erwähnungen. In Europa trug man goldene Reifen über der Kleidung und auf der blanken Haut. Im 16. Jahrhundert erfreute sich das Armband größter Beliebtheit. Außergewöhnlich reiche Verzierungen mit Gold, Silber, Edelsteinen und Perlen machten dieses Schmuckstück zu einem beliebten Accessoire bei denen, die es sich leisten konnten. Klassizismus und Romantik brachten besondere Kreationen hervor. Mit Beginn der Reisezeit machte sich langsam orientalischer Einfluss bemerkbar.
Zu unseren Armbändern & Armreifen
Armkettchen
Beliebte Formen sind Armkettchen mit Gravurplatte, mit Edelsteinen oder mit Charms Anhängern: Armkettchen.
Armschmuck
Armschmuck nahm im Verlauf der Geschichte die unterschiedlichsten Formen an. Näheres lesen Sie hier: Armschmuck.
Art Déco
Was versteht man unter Art Déco? Informieren Sie sich hier über die Begrifflichkeit Art Déco.
B
Bandring
Was genau zeichnet einen Bandring aus? Hier finden Sie detaillierte Informationen zu dem Thema: Bandring.
Barren
Mehr über Platin-, Silber- und Goldbarren erfahren Sie hier: Barren.
Berggold
Erfahren Sie mehr über den Begriff Berggold.
Blaugold
Lernen Sie mehr über die Legierung Blaugold.
Brautschmuck
Brautschmuck mit Perlen hat eine lange Tradition und wurde schon von den Frauen im antiken Griechenland getragen. Zu mehr Informationen gelangen Sie hier: Brautschmuck.
Brillant
Als Brillant bezeichnet man einen Diamanten mit besonderem Schliff. Das Wort Brillant kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "strahlend" oder "glänzend". Oft werden die Begriffe Brillant und Diamant verwechselt. Als Diamant wird der Rohstoff ohne Brillantschliff bezeichnet. Dieser besondere Schliff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und zeichnet sich dadurch aus, dass er dem Diamant eine atemberaubende Brillanz und Schönheit verleiht.
Brosche
Detailliertere Informationen über das hübsche Schmuckstück und seine Tradition: Brosche.
C
Cabochon
Als Cabochon wird die unfacettierte, runde oder ovale Schliffform von Schmucksteinen bezeichnet. Die Unterseite ist flach und die Oberseite ist nach außen gewölbt. Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "Nagelkopf". In der RenéSim Rocks Linie bieten wir Steine an, die wir "facettierte Cabochons" nennen. Dies leiten wir aus dem Umstand ab, dass bei diesen ganz besonderen Steinen ein Stein in der Form eines klassischen Cabochons oberflächlich so facettiert wird, dass er Wesensmerkmale des Cabochon Schliffes und der Facettierung in sich vereint.
Erfahren Sie hier nähere Informationen zu diesem Thema: Cabochon.
Chaton Fassung
Erfahren Sie hier, was man unter einer Chaton Fassung versteht: Chaton Fassung.
Cocktailring
Was zeichnet einen Cocktailring aus? Edle Cocktailringe von RenéSim sowie geschichtliche Hintergrundinformationen zum Cocktailring finden Sie hier:
D
Diadem
Lange Zeit war das Diadem ein Zeichen für Königlichkeit, heute wird es auch gerne als Brautschmuck getragen. Mehr dazu: Diadem.
Diamant
Diamonds are a girls best friend. Nicht nur Marilyn Monroe erkannte, was für eine magische Anziehungskraft von diesem Rohstoff ausgeht.
Ein Diamant ist unvergänglich, so heißt es seit Jahrzehnten. Als eine der vier Modifikationen des Kohlenstoffs gelten Diamanten bis heute als das härteste bekannte Mineral der Welt. Diamanten finden ihren Einsatz in der Industrie z.B. für Schleifwerkzeuge und auch in der Medizin als Schneidwerkzeuge (z.B. diamantbesetzte Skalpelle).
Ihre wohl prestigeträchtigste Anwendung finden Diamanten als hochwertige Edelsteine.
Durch die hohe Lichtbrechung gepaart mit dem unglaublichen Glanz gelten Diamanten als die Edelsteine schlechthin. Ihre Besonderheit entsteht durch den Schliff. Sorgfältig werden aus einem Rohstein die einzelnen Facetten mit Hilfe speziell festgelegter Winkel herausgearbeitet. So entsteht zum einen das einzigartige Feuer eines Diamanten sowie die bekannten Formen Brillant, Tropfen (Pendeloque), Smaragdschliff (Emerald Cut), Navette (Marquise), Baguette, Oval und Herz aus dem Body Schliff. Der Brillant ist der bekannteste Schliff und bezeichnet die klassische dreieckige, kegelartige Form. Der Wert eines Diamanten bemisst sich durch die Größe (Maße), Reinheit und Farbe des Steins. Von lupenrein Weiß bis hin zu Gelb, Orange, Blau, dem sehr seltenen Rosa, Pink und Schwarz gibt es viele verschiedene Farbtöne. Die Farben werden am besten im Vergleich mit Mustersteinen bestimmt. Die farbigen Diamanten werden in die sogenannten Fancy Colours mit einer Farbtabelle aufgeteilt. Die weißen Diamanten gibt es in den Abstufungen hochfeines Weiß, feines Weiß, Weiß, leicht getöntes Weiß, getöntes Weiß und getönt.
Die Schönheit eines Diamanten ist auch stark abhängig von der Reinheit. Ist ein Diamant durchsetzt mit inneren Merkmalen, so nennt man das Einschlüsse. So werden seit Beginn des 20. Jahrhunderts die besonders reinen Diamanten von den anderen abgegrenzt.
Die Reinheitsgrade werden eingeteilt in: LR/IF (keine Einschlüsse auch nicht unter der Lupe erkennbar), VVS / vvs1+vvs2 - very very slightly (sehr kleine Einschlüsse, nur sehr schwierig unter der Lupe erkennbare Einschlüsse), VS / vs1+vs2 (sehr kleine Einschlüsse, schwierig unter der Lupe erkennbar), SI / si1+si2 (kleine Einschlüsse, leichte Erkennbarkeit), P1 - Piqué 1 (größere Einschlüsse, sofort erkennbar mit der Lupe, schwer erkennbar mit dem Auge, Brillanz minimal beeinträchtigt), P2 (größere und mehrere Einschlüsse, sofort unter der Lupe erkennbar, gut mit dem Auge erkennbar, Brillanz etwas beeinträchtigt) und P3 (große und zahlreiche Einschlüsse, sofort unter der Lupe erkennbar, sofort mit dem Auge erkennbar, Brillanz deutlich beeinträchtigt).
Die Größe der Diamanten wird in Karat gemessen. Das Karat als Maßeinheit bezeichnet das Gewicht eines Edelsteins zum einen, aber auch den Reinheitsgehalt von Edelmetallen wie z.B. Gold, Silber, Platin, usw.
Hier erfahren Sie mehr über den König der Edelsteine: der Diamant.
Die berühmtesten Diamanten sind:
Der Stern von Afrika oder Cullinan I.
Er ist der größte geschliffene Diamant der Welt und befindet sich im Zepter des englischen Kronschatzes (englische Kronjuwelen im Tower of London).
Der Tiffany
Er wurde 1878 in der De Beers Mine gefunden und vom bekannten Juwelier Tiffany erworben. Bis heute ist er im Familienbesitz
Der blaue Wittelsbacher
1931 als verschwunden geglaubt, ist er nach einer abenteuerlichen Geschichte in Antwerpen im Jahre 1961 wiederentdeckt worden. Er befindet sich im Besitz eines vermögenden Sammlers.
Grüner Dresden
Der im grünen Gewölbe befindliche grüne Dresden Diamant stammt vermutlich aus Brasilien. Andere Stimmen behaupten, es handelt sich bei diesem Stein um den grünen Tropfen des Schahs Dschahan (der Erbauer des Taj Mahal in Agra).
Hope Diamant
Dieser Stein ist einer der sagenumwobensten und bekanntesten Diamanten der Welt. Er ist blau und misst 44,4 Karat. Man sagt ihm nach, im Besitz der indischen Gottheit Vishnu gewesen zu sein. Seitdem ihr der Stein gestohlen wurde, sei er mit einem Fluch belegt und bringt seinen Besitzern Unglück. Der französische König Ludwig XIV, auch Louis XVI und Marie Antoinette trugen ihn und starben tragisch. Während der französischen Revolution wurde der Stein gestohlen. Erst 1830 ist er wieder aufgetaucht und wurde von Henry Philip Hope erworben. Später waren noch Pierre Cartier und Harry Winston Besitzer des Hope Diamanten, bis er 1958 dem Smithonian Institute in Washington D.C. als Geschenk vermacht wurde. Sein Wert wird auf 200 bis 250 Millionen US Dollar geschätzt.
Diamantringe
Diamantringe gibt es in unterschiedlichen Formen. Als klassischer Verlobungsring gilt der Diamant Solitärring, daneben gibt es noch rundum mit Diamanten besetzte Memoire Ringe oder Ringe mit einer Kombination aus Diamanten und Farbedelsteinen.
E
Ebenholz
Hier erhalten Sie Informationen zu Ebenholz, einem ausgefallenen und edlen Material für Schmuckstücke: Ebenholz.
Edelmetalle
Erfahren Sie hier mehr über die Edelmetalle Gold (Weißgold, Gelgbold und Rotgold bzw. Roségold), Platin und Silber: Edelmetalle.
Edelsteine
Edelsteine gehören seit Menschengedenken zu jedem edlen Schmuckstück. Informieren Sie sich bei uns über die einzelnen Edelsteine und ihre Bedeutung: Edelsteine.
Edelsteinfasser
Mehr über das Berufsbild eines Edelsteinfassers lernen Sie hier: Edelsteinfasser.
Edelsteinschleifer
Mehr über das Berufsbild des Edelsteinschleifers lernen Sie hier: Edelsteinschleifer.
Eheringe (Trauringe)
Mehr zu dem Thema Eheringe erfarhren Sie hier: Eheringe.
Einreiben
Das Einreiben ist eine Technik, bei welcher die Edelsteine direkt in das Schmuckstück gefasst werden. Näheres können Sie hier nachlesen: Einreiben.
Elforyn
Elforyn ist ein Ersatz für Elfenbein. Mehr dazu: Elforyn.
Eternity Ring
Der Eternity Ring wird auch als Memory Ring, Memoire Ring oder Alliance Ring bezeichnet. Mehr dazu erfahren Sie hier: Eternity Ring.
F
Facette
Was zeichnet eine Facette bzw. den Facettenschliff aus? Näheres finden Sie im Lexikon: Facette.
Fassung
Hierüber gelangen Sie zum Thema Fassung.
Feinunze
Was ist eine Feinunze? Mehr dazu erfahren Sie hier: Feinunze.
Freundschaftsringe
Freundschaftsringe werden nicht nur von guten Freunden, sondern auch von Paaren am Anfang ihrer Beziehung getragen. Nähere Informationen: Freundschaftsringe.
G
Gelbgold
Gelbgold ist eine spezielle Legierung von Feingold, die in der Schmuckverarbeitung verwendet wird. Erfahren Sie hier mehr über die Legierung Gelbgold.
Gemme
Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Gemme?
Gliederkette
Hier stellen wir Ihnen die verschiedenen Formen der Gliederkette vor: Gliederkette.
Gold
Gold ist ein Edelmetall und zugleich ein chemisches Element mit dem Symbol Au. Gold zählt zu den ersten Metallen, die der Mensch verarbeitet hat und ist seit Jahrtausenden begehrt. Gold wird als Zahlungsmittel (z.B. Münzen) und für die Verarbeitung von Schmuck verwendet. Der gelbe beständige Glanz und die Seltenheit machen dieses Metall so wertvoll. Es dient nicht nur der Zierde oder für Rituale, es ist auch Basis vieler Währungen (gewesen) und somit Grundbestandteil unseres Wirtschaftsystems. Schmuckgold wird in unterschiedlichen Legierungen verwendet. 999 Teile Gold bedeutet Feingold. Hier erfahren Sie mehr über das Edelmetall Gold.
Goldabbau
Wo und wie genau wird Gold abgebaut? Hintergrundinformationen erhalten Sie hier: Goldabbau.
Goldankauf
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier: Goldankauf.
Goldbarren
Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: Goldbarren.
Goldgewinnung
Wie wird Gold gewonnen? Mehr dazu hier: Goldgewinnung.
Goldkurs
Mehr zum Thema finden Sie hier: Goldkurs.
Goldlegierungen
Weitere Informationen über Goldlegierungen und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern finden Sie hier: Goldlegierungen.
Goldmine
Mehr dazu erfahren Sie hier: Goldmine.
Goldreserven
Was genau sind Goldreserven und über wie viel davon verfügt Deutschland? Detaillierte Informationen erhalten Sie hier: Goldreserven.
Goldschmied
Über den Goldschmied und sein Berufsbild: Goldschmied.
Goldschmiedekunst
Hier finden Sie Informationen über die verschiedenen Techniken und Verfahren, die in der Goldschmiedekunst Anwendung finden: Goldschmiedekunst.
Goldschmuck
Goldschmuck hat eine lange Tradition. Erfahren Sie mehr über seine Geschichte: Goldschmuck.
Goldstempel
Erfahren Sie hier, was einen Goldstempel auszeichnet.
Goldvorkommen
Mehr über dieses Thema: Goldvorkommen.
Gravur
Unter einer Gravur versteht man im Schmuckbereich die Verzierung eines Edelmetalls wie Gold oder Platin mit einem Schriftzug oder auch Symbolen. Bei RenéSim können Sie jedes einzelne Schmuckstück mit einer Gravur und damit einer persönlichen Note versehen lassen. Informieren Sie sich hier im Detail über das Thema Schmuck mit Gravur.
Grüngold
Was genau zeichnet dieses aus? Mehr dazu: Grüngold.
H
Halsschmuck und Anhänger (Collier, Halskette)
Solange es die Menschheit gibt, gibt es den Anhänger als Schmuckstück. Waren es zu Beginn nur einfache Holzschnitzereien oder kleine Steine, die man zur Verzierung an einem Band zum Schutz vor Geistern oder Dämonen um den Hals trug, so entwickelten sich immer mehr Symbole und Motive, die mit dem Fortschritt aus edlen Metallen (Gold, Silber, Platin, Email, Stahl, etc.) immer filigraner hergestellt wurden. Mit Anhängern, Ketten, Medaillons bis hin zu Colliers und ausgefeilten Kreationen etablierte sich der Hals-Schmuck zum Kunsthandwerk. Auch die Kirche spielte bei der Entwicklung des Anhängers bis zum modischen Accessoire wieder eine bedeutende Rolle. Von der Renaissance bis heute ist z.B. das Kreuz oder der Halbmond eine beliebte Form des Anhängers geblieben. Colliers bilden die höchste und anspruchsvollste Form des Halsschmucks und erleben ihren Höhepunkt in der Haute Joaillerie, in der sie mit Samtband, Kordel, Lederband, Kautschukband, Kette, mit Diamanten, Smaragden, Rubinen, Saphiren, in Herzform, Sternform oder in Tropfenform gestaltet werden. Die Mode spielte eine herausragende Rolle bei der Entwicklung des Halsschmucks und regte viele Designer und Kreateure zu außergewöhnlichen Schmuckdesigns an. Zartgliedrige, edle, schwere, kurze und taillenlange Halsketten schmücken heute wie gestern so manches Dekolleté und tragen dazu bei, tiefe Ausschnitte noch mehr zu verschönern.
Zu weiterführenden Informationen über Halsschmuck und seine Geschichte gelangen Sie hier: Halsschmuck.
Auch in der Neuzeit, ab dem Mittelalter bis ins späte 19. Jahrhundert, spielten der Symbolcharakter und der Stand eine Rolle. So durften nur bestimmte Kreise bestimmte Edelsteine tragen und besitzen. So war das Tragen von Orden und bestimmten Edelsteinen, wie z.B. des Opals, lediglich Adeligen vorbehalten. Der Fortschritt verfeinerte die Schmuckbearbeitung. Metalle wie Gold, Weißgold, Roségold, Rotgold, Silber, Platin, Eisen, Stahl oder Bronze wurden für die Schmuckverarbeitung entdeckt. Zweckgüter wurden zu Wunschgütern, und das Erschaffen schöner Dinge erreichte seinen Höhepunkt in der Zeit der Kaiser und Könige. Der Adel drückte seinen Status aus und konnte auf angenehme Weise seinen Sinn für Exklusives, und Schönes darstellen. Im Zeitalter der Industrialisierung und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Arbeitsteilung so weit fortgeschritten, dass sich international große Marken (Cartier, Boucheron, Tiffany, Van Cleef & Arpels, Bulgari, etc.) die wir heute noch kennen, etablieren konnten. Juwelierskunst, Geschmack und ausgezeichnete Handwerksfertigkeit spielen gestern wie heute eine tragende Rolle in der Gestaltung und Anfertigung von Schmuck & Juwelen. Auch die Berufe haben sich differenziert. So gibt es heute nicht nur den Goldschmied, sondern auch den Silberschmied, den Steinschleifer, den Fasser, den Steinhändler, den Juwelier, ja sogar Juwelenbörsen, große Fabriken und große Schmuck- und Luxusketten bis hin zu Warenhäusern und Modeschmuck, der es vielen Menschen erlaubt, sich modisch zu schmücken und sich selbst, seiner persönlichen Identität und Individualität Charakter und Ausdruck zu verleihen.
Herrenringe
Was zeichnet Herrenringe genau aus? Erfahren Sie hier mehr: Herrenringe.
J
Juwelen
Was versteht man unter Juwelen? Hier erfahren Sie mehr dazu.
K
Königskette
Wie kommt die charakteristische geschmeidige Textur einer Königskette zustande? Die Antwort erhalten Sie hier: Königskette.
Koralle
Den Schmuckstein Koralle gibt es in unterschiedlichen Farben, dominierend sind allerdings die Rottöne. Lernen Sie mehr über diesen Edelstein aus den Tiefen des Meeres: Koralle.
Krappenfassung
Was zeichnet eine Krappenfassung aus? Mehr dazu hier: Krappenfassung.
Kreolen
Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Kreolen, dem charakteristischen Ohrschmuck von Zigeunerinnen: Kreolen.
L
Lot
Nähere Infomationen über die Maßeinheit Lot.
M
Manschettenknöpfe
Was genau zeichnet eigentlich Manschettenknöpfe aus und welche geschichtliche Bedeutung verbirgt sich hinter ihnen? Mehr dazu und zu den einzelnen Produkten erfahren Sie hier:
Memoire Ring
Der Memoire Ring wird auch als Memory Ring, Eternity Ring oder Alliance Ring bezeichnet. Mehr zu dieses Thema lesen Sie hier: Memoire Ring.
Memory Ring
Der Memory Ring ist ein schönes Schmuckstück, dem eine symbolische Bedeutung zukommt: Memory Ring.
Mohshärte
Hier erfahren Sie mehr über den Begriff Mohshärte.
O
Ohrclips
Was sind eigentlich Ohrclips und wie unterscheiden sich diese von anderem Ohrschmuck? Lesen Sie hier mehr dazu: Ohrclips.
Ohrhänger
Erfahren Sie hier mehr über Ohrhänger und was diese von anderen Ohrringen unterscheidet: Ohrhänger.
Ohrschmuck (Ohrringe, Ohrclips, Ohrgehänge, Ohrstecker)
Über den Ohrschmuck weiß man aus archäologischen Funden heute, dass nicht nur Frauen und Kinder, sondern auch Männer (vorzugsweise Jäger & Krieger) Ohrgehänge trugen. Ohrschmuck war in der Antike ein Teil der Tracht. Den Höhepunkt des Ohrschmucks bildete die Renaissancezeit in Italien. Zu dieser Zeit war es bei italienischen Frauen üblich, große und edle Steine und große Perlen zu tragen. Mit der Verbreitung des Ohrschmucks in Europa kam auch die Differenzierung. Während im Norden Perlen und Edelsteine an Clips und Steckern in kürzeren, einfachen und schlichten Formen bevorzugt wurden, so liebte der Süden die langen Pendel mit ihrer spielerischen Beweglichkeit.
Ohrstecker
Wie ihr Name es verrät, werden diese Schmuckstücke mit Hilfe eines Steckers, der hinter dem Ohr mit einem Verschluss gesichert wird, befestigt. Ohrstecker haben meist eine sehr zierliche und filigrane Ausstrahlung und eignen sich dazu, dezent funkelnde Highlights zu setzen. Die bekanntesten Fassungen für Ohrstecker sind die Krappenfassung und die Zargenfassung.
Zu unseren Diamant Ohrsteckern
P
Palladium
Palladium ist ein sehr seltenes wertvolles silberweißes Übergangsmetall der Platingruppe. Zu detaillierteren Informationen gelangen Sie hier: Palladium.
Partnerringe
Was man darunter versteht, erfahren Sie hier: Partnerringe.
Pavé Fassung
Was man unter einer Pavé Fassung versteht, können Sie hier nachlesen: Pavé Fassung.
Perlmutt
Perlmutt ist die Substanz, aus welcher sich Perlen zusammensetzen und durch welche das Innere von Muscheln ausgekleidet ist. Hier können Sie mehr dazu lesen: Perlmutt.
Platin
Platin stellt ein äußerst wertvolles Edelmetall dar. Erfahren Sie hier mehr über Platin Schmuck und Platinlegierungen: Platin.
Platinbarren
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier: Platinbarren.
Platinum
Platinum ist ein synonymer Begriff für das Edelmetall Platin. Hier erfahren Sie mehr darüber: Platinum.
Politur
Mehr über das Thema Politur bei Edelmetallen sowie Edelsteinen: Politur.
Punzierung
Informieren Sie sich hier über den Begriff Punzierung.
R
Rechnungskauf (Schmuck auf Rechnung kaufen)
RenéSim bietet Ihnen die Möglichkeit, Schmuck auf Rechnung zu kaufen. Genaueres erfahren Sie hier: Schmuck auf Rechnung.
Rhodiniert
Warum rhodiniert man Schmuckstücke aus Silber und Weißgold? Die Antwort erhalten Sie hier: Rhodiniert.
Ring
Ringe oder der Fingerring dienten nicht dem Schmücken per se. Vielmehr war der Ring am Finger das Symbol oder Erkennungsmerkmal für ein bestimmtes Amt. So werden auch heute noch Kirchenoberhäupter (z.B. Äbte, Bischöfe und Kardinäle) mit Amethyst-Ringen ausgestattet. Der Papst trägt den bekannten Fischerring. Im Mittelalter spielten der Glaube und die Religion eine große Rolle bei der Entwicklung des Rings. Die Gravur von religiösen Motiven zählte ab dem 12. Jahrhundert zur Standardprozedur des Klerus. Auch die Verzierung oder der Besatz mit Edelsteinen war bei Frauen, Kindern und Männern gleichermaßen beliebt. Auch Bürger und Bauern trugen Ringe. Neben dem Hochadel etablierte sich der Gebrauch von Wappen im Volk, die mit dem Siegelring ihren Siegeszug im Schmuckbereich antraten. Oft wurden mit bestimmten Steinen auch bestimmte Kräfte verbunden. Die Träger dieser Ringe erhofften sich Schutz vor Krankheit und Unglück, sowie Kraft, Ruhe und Ausgeglichenheit. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts änderten sich auch die Formen der Edelsteine. Reichere Verzierungen und besondere Schliffe (z.B. in Form von Figuren) zierten jetzt die Ringe. Wissenschaftler und Künstler entwickelten Ringe mit Nutzcharakter. So wurden aus einfachen Ringen ganze Uhren oder astronomische oder mathematische Helfer und Instrumente. Mit fortschreitender Schleifertechnik konnten sich die Edelsteinringe in den Vordergrund katapultieren. Die Ringfassung tritt zunehmend in den Hintergrund, ist schlicht und einfach und gibt dem Edelstein den Raum zum Funkeln und Strahlen. Der Symbolcharakter bleibt auch beim Bekanntesten aller Ringe erhalten.
Ringgrößen
Sie kennen Ihre Ringgröße nicht oder möchten die Ringgröße Ihrer Liebsten unbemerkt ermitteln? Erfahren Sie hier mehr zum Thema Ringgrößen.
Ringkonfigurator
Ein Ringkonfigurator ermöglicht Ihnen, in wenigen einfachen Schritten einen ganz individuellen Ring zu kreieren. Wählen Sie einfach einen Diamanten für den Ring, ein Ringmodell und das gewünschte Edelmetall - und schon gehört Ihnen ein vollkommen einzigartiger Ring. Hier gelangen Sie zum Ringkonfigurator: Diamantring konfigurieren.
Ringschiene
Für das Design der Ringschiene gibt es mannigfache Variationen. Hier stellen wir Ihnen die Grundformen vor: Ringschiene.
Roségold
Roségold ist eine spezielle Feingoldlegierung, die in der Schmuckverarbeitung verwendet wird. Der leichte Roséton entsteht durch die Beimengung von Kupfer. Erfahren Sie hier mehr über die Legierung Roségold bzw. Rotgold.
S
Scheideanstalt
Detaillierte Informationen über dieses Thema finden Sie hier: Scheideanstalt.
Schmuck Anhänger
Lernen Sie mehr über den Schmuck Anhänger und seine Tradition: Schmuck Anhänger.
Schmuckspange
Früher diente eine Schmuckspange als Schließe für Mäntel oder andere Kleidungsstücke. Näheres können Sie hier nachlesen: Schmuckspange.
Siegelring
Heute dient ein Siegelring hauptsächlich zur Zierde, in der Vergangenheit kam ihm allerdings eine tiefergreifende Bedeutung zu.
Silber
Detaillierte Informationen über Silber erhalten Sie hier: Silber.
Silberbarren
Detaillierte Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier: Silberbarren.
Solitärringe
Was zeichnet Solitärringe aus? Informieren Sie sich hier: Solitärringe.
Spannring
Was ist ein Spannring? Erfahren Sie hier mehr: Spannring.
T
Thaigold
Über Thaigold und seinen hohen Stellenwert in Thailand: Thaigold.
Top Wesselton
Sie möchten wissen, was genau Top Wesselton ist? Hier können Sie sich im Detail darüber informieren: Top Wesselton.
Trauringe (Eheringe)
Hintergrundinformationen zu diesem Thema erfahren Sie hier: Trauringe.
U
Unze
Erfahren Sie hier, was sich hinter dem Begriff Unze verbirgt: Unze.
V
Verlobungsring
Was Sie beim Kauf eines Verlobungsrings beachten sollten und was für eine Bedeutung dieser hat, erfahren Sie hier: Verlobungsring.
Mehr über Verlobungsringe in ihrer unterschiedlichen Formgebung erfahren Sie übrigens in einem sehr ausführlichen Blogartikel, der über die verschiedenen Fassungen und Formen informiert: Verlobungsringe.
Vermeil
Bei Vermeil handelt es sich um Sterling Silber, das mit einer dünnen Goldschicht überzogen wurde. Nähere Informationen erhalten Sie hier: Vermeil.
Verschnitt
Als Verschnitt bezeichnet man eine nahezu unsichtbare Fassung, mit deren Hilfe Schmuckstücke mit zahlreichen kleinen Edelsteinen verziert werden können. Mehr dazu: Verschnitt.
Vorsteckring
Was man unter einem Vorsteckring versteht, erfahren Sie hier: Vorsteckring.
W
Weißgold
Informieren Sie sich über folgenden Link über die Legierung Weißgold, die Platin sehr ähnelt: Weißgold.
Z
Zargenfassung
Was genau zeichnet eine Zargenfassung aus? Hier gibt es mehr zu diesem Thema: Zargenfassung.
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