Das große Diamanten Lexikon: Alles über Diamanten

Im Folgenden finden Sie alles, was Sie zum Thema Diamanten wissen sollten. Informieren Sie sich im RenéSim Diamanten Lexikon ausführlich über die faszinierende Welt der Diamanten. Hier erfahren Sie Wissenswertes zu allen wichtigen Themen wie den Vier C, Diamantenpreisen, dem Kimberley-Prozess und vielen weiteren Punkten rund um eines der begehrtesten Materialien der Welt.

Weitere interessante Fakten zum Thema Schmuck im Allgemeinen finden Sie auch in unserem Schmucklexikon. Detailliertere Informationen über Edelsteine erhalten Sie in unserem Lexikon über Edelsteine.

Die Vier C

Erfahren Sie alles über die Vier C: Carat, Clarity, Colour & Cut.

Diamantenpreise

Erfahren Sie alles über Diamantenpreise.

 

Diamanten Lexikon

Der Diamant 

 Charakteristika 

 Entstehung 

 Verwendung 

 Gewinnung 

 Wertanlage  

 

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DER DIAMANT

Der Diamant (griechisch „adamas“ = unbezwingbar) gilt aufgrund seines typischen Glanzes, der optischen Lichteffekte (Lichtstreuung und Lichtbrechung), der hohen Härte und der Seltenheit als König der Edelsteine.


Charakteristika

Diamant ist ein aus reinem Kohlenstoff bestehendes Mineral und ist
  • mit einer Mohshärte von 10 das härteste bekannte Mineral. Seine Schleifhärte ist 140 mal größer als die des Korunds (Rubin, Saphir) mit einer Mohshärte von 9. Die Härte des Diamanten ist jedoch auf seinen einzelnen Kristallflächen unterschiedlich. Nur so ist es möglich, den Diamanten mit Diamant zu schleifen, da in dem dazu verwendeten Diamant-Pulver jeder Härtegrad vorkommt.

  • mit dem höchsten Brechungsindex (2,42), den ein optisches Material haben kann, das einzig optische Material, dem es gelingt, bis zu 100 Prozent des einfallenden Lichtes wieder in die Richtung zurückzuwerfen, aus der es gekommen ist. Dies passiert durch doppelte Totalreflexion an der Rückwand im Inneren des Brillanten. Kein anderer Edelstein wirft so viel Licht zurück oder funkelt so stark wie der Diamant.
  • der beste Wärmeleiter, den es gibt (zum Beispiel besser als Kupfer!).

  • eine ideale Wertanlage. Ideale Wertanlage wird hier als diejenige definiert, die die Vorteile des Geldes beinhaltet, aber gleichzeitig die Gefahren des Geldes ausschaltet.


Entstehung

Diamanten bilden sich im Erdmantel unter hohem Druck und Temperaturen, typischerweise in einer Tiefe von etwa 150 bis 300 Kilometern und Temperaturen von 1.200 bis 1.400 Grad Celsius. Gasreiche vulkanische Gesteine, sogenannte Kimberlite oder Lamproite transportieren Bruchstücke des Erdmantels mit den enthaltenen Diamanten bei ihrer Eruption an die Erdoberfläche, wo man sie in den Pipes, vulkanischen Eruptivschloten, abbaut. Diamanten sind also Fremdkristalle in Kimberlit und Lamproit.


Verwendung

Nur ein Viertel aller auf der Welt geförderten Diamanten ist qualitativ als Schmuckstein geeignet. Daher findet der Diamant, vor allem auch in der Industrie als Industriediamant Verwendung, und zwar unter anderem als Schneidstoff für Bohr-, Schneid-, Schleifwerkzeuge. Hierbei macht man sich seine große Härte, Verschleißfestigkeit und sein Wärmeleitvermögen zunutze.


Gewinnung

Diamanten werden auf zweierlei Weise gefördert. Zum einen werden sie aus Seifenlagerstätten gewaschen, zum anderen fördert man sie aus den Pipes (Durchschlagsröhren) erloschener Vulkane. Bei Letzterem werden die mit Kimberlit gefüllten Pipes senkrecht nach unten zuerst im Tagebau, dann unter Tage, abgebaut. Das Muttergestein wird dabei zermahlen, um die Diamanten zu gewinnen.

Als Seifenlagerstätten bezeichnet man abbauwürdige Konzentrationen von detritalem Material in Geröll- und Sandablagerungen. Unter detritalem Material versteht man Partikel von Mineralien, welches aus ehemaligen Gesteinen durch Verwitterung beziehungsweise Erosion übrig bleibt und sich dann im Schwemmgebiet eines Flusses ablagert. Kennzeichnend für diese Art von Material, zu denen der Diamant gehört, ist seine Verwitterungs- und Widerstandsfähigkeit. Diamanten werden dann von Spezialschiffen aus dem Sand gewaschen beziehungsweise von diesen auf dem Meeresgrund geschürft.
Der Diamantgehalt der Muttergesteine ist je nach Vorkommen verschieden. Bei Seifenlagerstätten liegt er gewöhnlich höher als bei Kimberlitschloten.


Wertanlage

Auch zur Wertanlage sind Diamanten seit jeher beliebt. Zum Thema Anlagediamanten erhalten Sie hier weiterführende Informationen: Anlagediamanten.

 

 

Lexikon

ALTSCHLIFF

Sie interessen sich für das Aussehen des Altschliffs? Erfahren Sie hier mehr zu dem Thema: Altschliff.

 

ANLAGEDIAMANTEN

Wenn Sie in Diamanten investieren möchten, sind Sie bei RenéSim genau richtig. Finden Sie hier detaillierte Informationen zum Thema Diamanten Wertanlage.

 

BEHANDELTE DIAMANTEN

Hierunter versteht man die nachträgliche Änderung bzw. Behandlung von natürlichen Diamanten, um beispielsweise Ihre Reinheit oder Farbe zu verbessern. Als unbehandelt gelten nur jene Diamanten, die ausschließlich von der Natur geschaffen und nur durch Schleifen und Polieren behandelt und verändert wurden. Behandelte Diamanten müssen als solche explizit und klar deklariert werden.

 

Behandelte (manchmal auch „brillanzverstärkte“) Diamanten erhalten Sie bei RenéSim nur, wenn Sie ausdrücklich danach fragen. In unserer Diamantensuche bieten wir hingegen nur unbehandelte Diamanten an. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Die Behandlung eines Diamanten beraubt ihn seines natürlichen Zaubers, der ja gerade darin liegt, dass er glänzt und funkelt so wie er ist. Behandelte Diamanten werden in der Regel günstiger angeboten als unbehandelte, da sie auf Basis von minderwertigem Ausgangsmaterial entstehen. Ihre langfristige Werthaltigkeit ist unserer Meinung nach zumindest sehr fraglich. Für einzelne Schmuckstücke, bei denen Preis- und nicht Qualitätsüberlegungen im Vordergrund stehen, empfehlen wir stattdessen, zu Modeschmuck zu greifen. In diesem Bereich gibt es heute synthetisch hergestellte Diamant-Imitate, die wie behandelte Diamanten im Labor entstanden sind, aber wesentlich kostengünstiger und in der Regel fairer kalkuliert sind.

 

Angewandte Behandlungsformen sind u.a.:

  • Farbverbesserung: Diamanten werden einer Hitzebehandlung unterzogen um ihre Farbe zu verbessern. Dabei unterscheidet man ob Farbe von außen in den Stein gebracht wird oder ob lediglich die im Stein potenziell vorhandene Farbe zur Entfaltung gebracht wird.

  • HPHT Verfahren: Bei dem strahlungsfreien HPHT Verfahren werden farbige (meist braune) Diamanten bei Temperaturen von 2300 – 2500°C und Druck um 65 Kbar entfärbt.

  • Laserbehandlung: Kleine Einschlüsse im Diamanten werden mit dem Laser entfernt.

  • Reinheitsverbesserung: Diamanten werden vor und/oder nach dem Schleifen verschiedenen Verfahren unterzogen, um ihre Reinheit zu erhöhen. Dies kann durch die Einbringung farbloser Substanzen (Öl, Wachs, Harz) in Risse und Hohlräume geschehen.

 

BERÜHMTE DIAMANTEN

  • Der Stern von Afrika oder Cullinan I.
    Er ist der größte geschliffene Diamant der Welt und befindet sich unter den englischen Kronjuwelen im Tower of London.

  • Der Tiffany
    Er wurde 1878 in der De Beers Mine gefunden und vom bekannten Juwelier Tiffany erworben. Bis heute ist er im Familienbesitz.

  • Der blaue Wittelsbacher
    1931 als verschwunden geglaubt, ist er nach einer abenteuerlichen Geschichte in Antwerpen im Jahre 1961 wiederentdeckt worden. Er befindet sich im Besitz eines vermögenden Sammlers.

  • Grüner Dresden
    Der im Grünen Gewölbe befindliche Grüne Dresden Diamant stammt vermutlich aus Brasilien. Andere Stimmen behaupten, es handelt sich bei diesem Stein um den grünen Tropfen des Schahs Dschahan (der Erbauer des Taj Mahal in Agra).

  • Hope Diamant
    Dieser Stein ist einer der sagenumwobensten und bekanntesten Diamanten der Welt. Er ist blau und misst 44,4 Karat. Man sagt ihm nach, im Besitz der indischen Gottheit Vishnu gewesen zu sein. Seitdem ihr der Stein gestohlen wurde, sei er mit einem Fluch belegt und bringt seinen Besitzern Unglück. Der französische König Ludwig XIV, auch Louis XVI und Marie Antoinette trugen ihn und starben tragisch. Während der Französischen Revolution wurde der Stein gestohlen. Erst 1830 ist er wieder aufgetaucht und wurde von Henry Philip Hope erworben. Später waren noch Pierre Cartier und Harry Winston Besitzer des Hope Diamanten, bis er 1958 dem Smithonian Institute in Washington D.C. als Geschenk vermacht wurde. Sein Wert wird auf 200 bis 250 Millionen US Dollar geschätzt.

 

BLUTDIAMANTEN

Blutdiamanten bzw. Konfliktdiamanten sind Diamanten, mit deren Erlös kriegerische Auseinandersetzungen - v.a. in Afrika - finanziert werden. Bei RenéSim erhalten Sie unter Garantie keine Blutdiamanten. Mehr über dieses Thema erfahren Sie hier: keine Blutdiamanten bei RenéSim!

 

BRILLANT

Als Brillant bezeichnet man einen Diamanten mit besonderem Schliff, das heißt eine symmetrische, runde Schliffform mit mindestens 57 Facetten. Das Wort Brillant kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „strahlend" oder „glänzend". Oft werden die Begriffe Brillant und Diamant verwechselt. Als Diamant wird der Rohstoff (Rohdiamant) ohne Brillantschliff bezeichnet. Dieser besondere Schliff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt und zeichnet sich dadurch aus, dass er dem Diamanten eine atemberaubende Brillanz und Schönheit verleiht.

 

BRILLANTSCHLIFF

Mehr über diese beliebte Schliffform erfahren Sie hier: Brillantschliff.

 

CABOCHONSCHLIFF

Lernen Sie mehr über die Charakteristika dieser Schliffform: Cabochonschliff.

 

C I B J O

(Confédération Internationale de la Bijouterie, Joaillerie, Orfèvrerie, Perles et Pierres)
Vereinigung, die weltweit anerkannte Handelsbräuche aufzeichnet und gültige Regeln für die Juwelenbranche festlegt.

 

CONFIDENCE

Bezeichnet die Herkunft eines Diamanten, der nach den Kriterien des internationalen Kimberley-Abkommens geschürft wurde und nicht zur Finanzierung von Waffen und Kriegen dient.

 

CRYSTAL

Erfahren Sie hier Interessantes über die sogenannten "Old Terms" für die Farbgraduierung von Diamanten: Crystal.

 

EMERALD CUT

Was zeichnet diese Schliffform aus? Erfahren Sie hier mehr: Emerald Cut.

 

FACETTE

Kleine, glatte Schliffflächen beim Diamanten.

 

FACETTENSCHLIFF

Findet fast nur bei durchsichtigen Edel- und Schmucksteinen Anwendung. Erhält seinen Charakter von einer Vielzahl kleiner Flächen, von den sogenannten Facetten. Die meisten Facettenschliffe lassen sich auf zwei Grundtypen zurückführen: den Brillantschliff mit rundem Grundriss und den Treppenschliff mit eckiger Form.

 

FANCY DIAMONDS

Bezeichnen Diamanten in Farbtönen außerhalb der klassischen Graduierskala für Diamanten (Grün, Blau, Rot, Pink/Rosa, Kanariengelb, Braun). Die unterschiedlichen Farben kommen durch Verunreinigungen zum Beispiel durch Bor, Stickstoff, Wasserstoff oder radioaktive Strahlung (Farbe Grün) zustande.

 

FARBE (COLOUR)

Alle Informationen zur Farbe eines Diamanten finden Sie hier: Farbe (Colour).

 

FLUORESZENZ

Als Fluoreszenz wird die Emission von Licht durch eine niedrigere Energiequelle bei Anregung durch eine Lichtquelle mit höherer Energie (z.B. UV-Licht o. teilweise auch Tageslicht) bezeichnet. Diamanten mit schwacher bis starker Fluoreszenz schimmern in ultraviolettem Licht leicht bläulich. Fluoreszierende Diamanten (farblos oder gelb) senden Licht nur so lange aus, wie sie durch ultraviolettes Licht angeregt werden. Wird die UV-Quelle abgeschaltet, stoppt auch die Emission. Dabei weisen Diamanten eine unterschiedlich starke Fluoreszenz auf. Die Bandbreite reicht von „keine“ bis zu „sehr stark“. Stark fluoreszierende Diamanten können im Sonnenlicht „ölig“ oder „milchig“ aussehen. Zudem können Schmuckstücke mit mehreren Diamanten mit jeweils unterschiedlicher Fluoreszenz unter UV-Licht verschieden leuchten.

Eine starke Fluoreszenz wirkt sich wertmindernd auf den Preis eines Diamanten aus, kann ihm aber zugleich seinen ganz eigenen Charme verleihen. Bei Farbdiamanten wirkt sie sich aber im Vergleich zu "farblosen" Diamanten eher positiv aus, da deren Attraktivität und Wert damit deutlich gesteigert werden kann.

 

GRAINING

Bezeichnet einen Strukturwechsel im Stein, welcher bei genauer Betrachtung unter der Lupe den Eindruck erweckt, als hätte der Stein so etwas wie „Schlieren“. Der Begriff wird in der Regel nur bei lupenreinen Steinen aufgelistet und mindert den Wert bis zu zehn Prozent – je nachdem, wie stark das Graining ist.

 

JAGER

Informationen zu den "Old Terms" für die Farbgradierung von Diamanten finden Sie hier: Jager.

 

KALETTE

Als Kalette bezeichnet man die kleinste Facette unten am Diamanten. Im Idealfall sollte keine Kalette existieren, sondern eine perfekte Spitze am unteren Ende des Diamanten liegen. Eine große oder zum Beispiel gebrochene Kalette kann das Erscheinungsbild und die Schönheit eines Diamanten insofern beeinträchtigen, dass sie von oben gesehen als schwarzer Punkt erscheinen kann.

Diamant-Skizze von Kalette, Rundiste und Tafel

 

KARAT (CARAT)

Alle Informationen zur Gewichtseinheit von Diamanten finden Sie hier: Karat (Carat).

 

KIMBERLEY-PROZESS

Das Kimberley Process Certification Scheme (KPCS) ist ein 2003 gegründetes Kontrollsystem zum Herkunftsnachweis von Diamanten. Nachdem Ende der 1990er Jahre bekannt wurde, dass Kriegsparteien den Handel mit Rohdiamanten zur Finanzierung von Konflikten missbrauchen, entstand diese Initiative, um das Geschäft mit sogenannten Blut- oder Konfliktdiamanten zu stoppen. Inzwischen beteiligen sich 49 Länder am Kimberley-Prozess; die Europäische Union wird dabei als einzelnes Mitglied gezählt. Die Teilnehmer verpflichten sich zur Einhaltung von strengen Richtlinien und Auflagen, um den legitimen Ursprung eines jeden Diamanten nachweisen zu können. Detaillierte Informationen zum Kimberley-Prozess finden Sie auf  www.kimberleyprocess.com. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Blutdiamanten und darüber, dass Sie bei RenéSim garantiert nur konfliktfreie Diamanten kaufen: Konfliktfreie Diamanten.

 

KONFLIKTDIAMANTEN

(siehe Kimberley-Prozess)

Wir beziehen unsere Diamanten ausschließlich von Zulieferern aus Ländern, die Mitglieder des Kimberley Abkommens sind und distanzieren uns damit strikt von jeglichen Diamanten aus illegitimen Quellen. Sie erhalten bei RenéSim ausschließlich zertifizierte Diamanten und können somit sicher sein, dass Sie einen Diamanten erwerben, der nicht zur Finanzierung von Konflikten verwendet wurde. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier: keine Konfliktdiamanten.

 

LÄNGEN-BREITEN-VERHÄLTNIS


 

MOHSHÄRTE

Informieren Sie sich hier über die Mohshärte zur Bestimmung der Härte von Mineralen wie Diamanten: Mohshärte.

 

PFLEGE

Ein Diamant muss regelmäßig gepflegt werden. Schon bei einer kurzen Berührung wird er fettig und verliert an Leuchtkraft und Ausstrahlung. Zudem gesellen sich dann auch sehr schnell noch Staub und Dreck dazu. Neben der professionellen Reinigung bei einem Juwelier, empfiehlt es sich einen Schmuckreiniger in flüssiger oder Tablettenform zu verwenden. Zusätzlich kann man ein mildes Geschirrspülmittel mit einer weichen Zahnbürste benutzen. Spülen Sie ihn danach unter Wasser ab und tupfen Sie ihn mit einem weichen Tuch trocken.

 

PHOSPHORESZENZ

Phosphoreszierende Diamanten (unter anderem blaue Diamanten) strahlen rotes Licht aus, wenn sie durch UV-Licht angeregt werden. Das tun sie auch dann noch, wenn das UV-Licht längst wieder ausgeschaltet ist. Jeder phosphoreszierende Diamant besitzt ein individuelles zeitliches Nachleuchten.

 

PINCETTING

Bezeichnet das Einsetzen halb fertiger Brillanten in Mini-Spannzangen, sogenannte Pots. Pincetting ist ein ganz eigener Beruf und bedarf ebenso viel Geschick und Achtsamkeit wie das Schleifen selbst.

 

POLIERUNG

Die Polierung eines Diamanten sollte möglichst fein sein, sodass nicht einmal feinste Spuren an der Oberfläche zu erkennen sowie Ränder und Ecken jeder Facette möglichst genau definiert sind. Polierspuren sind in den allermeisten Fällen für das bloße Auge unsichtbar, sie können jedoch einen minimalen Effekt auf die Brillanz eines Diamanten haben. Die verschiedenen Stufen, die die Güte der Polierung kennzeichnen, reichen von durchschnittlich über gut, sehr gut, exzellent bis hin zu ideal. Symmetrie und Polierung sind wichtige Kriterien für die Güte des Schliffs.

 

PREISE

Informationen zur Entwicklung der Preise für Diamanten und deren Wertsteigerung finden Sie hier: Diamantenpreise.

 

PRINCESS CUT

Detaillierte Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier: Princess Cut.

 

REINHEIT (CLARITY)

Alle Informationen zur Reinheit eines Diamanten finden Sie hier: Reinheit (Clarity).

 

RIVER

Mehr über die "Old Terms" für die Farbgraduierung von Diamanten erfahren Sie hier: River.

 

ROHDIAMANTEN

Wo kann man Rohdiamanten kaufen? Wissenswertes zum Thema Rohdiamanten finden Sie hier: Rohdiamanten.

 

RUNDISTE

Die Rundiste (oder auch der Gürtel) ist die umlaufende Kante zwischen Ober- und Unterteil eines geschliffenen Diamanten und damit dessen breiteste Stelle, die den Umfang definiert. Von einer sehr (oder sogar äußerst) dünnen Rundiste würden wir Ihnen abraten, da sie den Diamanten splitteranfällig macht. Auch eine sehr oder äußerst dicke Rundiste ist nicht zu empfehlen, da zu viel Gewicht in der Mitte des Diamanten liegt, wodurch der Stein kleiner erscheinen kann. Bestenfalls sollte die Rundiste dünn, mittel, dick oder dicker sein oder eine Kombination aus diesen Stufen (z.B. dünn-mittel oder mittel-dicker).

 

SCHLIFF (CUT)

Erfahren Sie hier alles zu den Themen Schliff, Schliffgraduierung und Schliffformen von Diamanten.

 

SYMMETRIE

Die Symmetrie beschreibt die Form des Diamanten und die Anordnung seiner Facetten, die möglichst gleichmäßig sein sollten. Die Güte der Symmetrie hat Einfluss auf die Brillanz eines Diamanten. Mit der Symmetrie wird angegeben, ob der Diamant regelmäßig und symmetrisch geschliffen worden ist. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass sich die Kalette nicht in der Mitte des Diamanten befindet oder dass die Facetten des Oberteils nicht exakt mit den Facetten des Unterteils zusammenfallen.

 

Entscheidende Kriterien für die Symmetrie eines geschliffenen Diamanten sind:

  • Exaktes Zusammentreffen der Facetten
  • Symmetrie der Facetten
  • Zentrierung der Kalette und der Tafel
  • Vorhandensein zusätzlicher Facetten oder größerer Facetten

 

TAFEL

Als Tafel wird die obenliegende Mittelfläche bei facettierten Edelsteinen und zugleich die größte Facette des Oberteils des Diamanten bezeichnet. Die Tafel-Prozentangabe beschreibt das Verhältnis von Tafel (obenliegende Mittelfacette) und Gesamtdurchmesser des Diamanten (Tafel:Breite). Brillanten mit einer Tafel-Proportion zwischen 57% und 62% gelten im Allgemeinen als optimal. Größere oder kleinere Tafel-Verhältnisse vermindern die Brillanz des Diamanten.  

Diamant-Skizze von Kalette, Rundiste und Tafel

 

TOP CRYSTAL

Detailliertere Informationen über die "Old Terms" für die Farbgraduierung von Diamanten erhalten Sie an dieser Stelle: Top Crystal.

 

TOP WESSELTON (TW)

Falls Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, klicken Sie bitte hier: Top Wesselton.

 

UNTERTEIL

Der unterhalb der Rundiste liegende Teil eines Edelsteins.

 

VIER C

Erfahren Sie hier alles über die vier wichtigsten Bewertungskriterien von Diamanten, die sogenannten Vier C: Cut, Carat, Colour und Clarity.

 

ZERTIFIKAT

Ein Zertifikat wird durch ein gemmologisches Institut erstellt und garantiert die Echtheit eines Diamanten. Zusätzlich enthält es eine vollständige Beschreibung der einzelnen Qualitätsmerkmale des Diamanten, anhand derer sich dessen Wert bestimmen lässt. Ausgestellt wird ein solches Zertifikat immer in englischer Sprache. Zu den renommierten Labors / Zertifizierungsstellen gehören:

  • Gemological Institute of America (GIA)
    Das amerikanische Institut ist die weltweit größte Zertifizierungsstelle für Diamanten. Die Qualität seiner Zertifikate ist sehr gut und in der Branche überall als solche anerkannt.
  • Hoge Raad voor Diamant (HRD)
    Das belgische Labor ist der größte europäische Zertifizierer von Diamanten. Die Qualität der Zertifikate entspricht ungefähr derjenigen von GIA.
  • International Institute of Gemology (IGI)
    Das belgische Institut mit Hauptsitz in Antwerpen ist weltweit mit 16 Büros vertreten und gehört somit zu den größten und anerkannten Zertifizierungsstellen für Diamanten.
  • European Gemological Laboratory (EGL)
    Das israelische Labor gehört ebenfalls zu den weltweit operierenden Zertifizierungsstellen für Diamanten.

 

Interpretation unterschiedlicher Zertifikate:

Die Auslegung der international gültigen Diamanten-Bewertungskriterien durch die verschiedenen gemmologischen Institute kann mitunter variieren. Während die Institute GIA, IGI und HRD für eine besonders strenge Auslegung bekannt sind, kann es bei Diamanten, die von EGL zertifiziert wurden, vorkommen, dass zum Beispiel die Reinheit oder Farbe um 1-3 Stufen besser bewertet wird, als dies bei einem der anderen Institute für denselben Diamanten der Fall wäre. Diamanten, die von EGL zertifiziert sind, sind keineswegs schlecht oder nicht zu empfehlen. Beachten Sie aber bitte, das EGL zertifizierte Steine aus diesem Grund zumeist günstiger sind. Für einen fairen Preisvergleich sollten Sie Steine mit EGL Zertifikat daher mit GIA, IGI oder HRD zertifizierten Steinen gleicher Größe vergleichen, die um 1-3 Reinheits- und Farbstufen schlechter bewertet wurden.

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Hochwertige Diamantohrstecker finden Sie in der Rubrik Diamantohrstecker, Diamantschmuck in der Rubrik Diamantschmuck.

Zum Thema Schmuck im Allgemeinen können Sie sich in unserem Schmucklexikon informieren und eine Kurzübersicht über Diamanten finden Sie hier: Diamant.

Alles Wissenswerte zum Thema Edelsteine haben wir für Sie in unserem Edelsteinlexikon aufbereitet.

 

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