Der Mondstein - Ein Edelstein mit Mondschimmer

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Der Mondstein gehört zur Gruppe der Feldspate und ist eine Varietät des Orthoklas. Weil sein Schimmern an das des Mondes erinnert, heißt er Mondstein. Dieser bläulich-weiße Schimmer wird als Adulareszenz bezeichnet.
Mondstein Schmuck wie einen Mondstein Ring von RenéSim
Der Mondstein wird hauptsächlich in Sri Lanka abgebaut. Dort ist er meist milchig-weiß bis nahezu transparent. In Indien hingegen ist er von einem trüberen Grundton. Wolkenartige Licht- und Schattenspiele sind nicht unüblich. Der Mondstein findet ausschließlich als Schmuckstein Verwendung, wobei hier meist der Cabochonschliff angewendet wird, der den Glanz des Edelsteins am eindrucksvollsten zur Geltung bringt. Sie haben Interesse an einem Mondstein oder an einem Mondstein Ring?
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Ich schätze die individuelle Beratung von RenéSim - und entsprechend hochwertig, kreativ sind die Schmuckstücke.
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Über den Mondstein & Mondstein Schmuck (bspw. Mondstein Ring)
Welche Charakteristika zeichnen den Mondstein aus?
Der Mondstein hat seinen Namen aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der hell erleuchteteten Mondoberfläche. Sein besonderer Schimmer erinnert an den des Mondlichts. Der Mondstein gehört zur Gesteinsgruppe der Feldspate (Kalifeldspate), ist ein Vertreter der Mineralklasse der Silikate und eine Varietät des Orthoklas (Adular). Er wird ausschließlich als Schmuckstein verwendet. Da der Mondstein in Schmucksteinqualität äußerst selten ist, wird er oftmals durch einen Labradorit imitiert angeboten. Auch mit gebranntem Amethyst, synthetischem Spinell oder Glas wird versucht, echten Mondstein zu imitieren. Mit einer relativ geringen Mohshärte von 6 bis 6,5 und einer vollkommenen Spaltbarkeit ist der Mondstein äußerst druckempfindlich.
Der Mondstein, seine Farbe und sein Schimmern
Die Farben des Mondsteins sind farblos, weiß, bräunlich oder bläulich mit bläulichem oder weißlichem Schimmer. Hin und wieder gibt es auch dunkle Varianten des Mondsteins. Begehrenswert ist der elegante weißbläuliche Glanz, der durch den Cabochonschliff zum Vorschein kommt. Die gewölbte Oberfläche verstärkt nämlich den bläulichen Schimmer. Das besondere Schimmern wird als Adulareszenz bezeichnet, da es bei Bewegung des Edelsteins immer wieder anders aussieht. Das Schimmern lässt sich durch die eingelagerten Albitschichten erklären, die bei Lichtbrechung und Streuung bläulich-weiß aussehen. Früher glaubte man, die zu- und abnehmenden Mondphasen im Mondstein herauslesen zu können. Bei gerichtetem Lichtstrahl lässt sich der sogenannte Katzenaugen-Effekt (Chatoyance) beobachten. Ein blauer Lichtstreifen im Mondstein ist begehrter als ein weißer und ein dunkler Mondstein begehrter als ein heller. Seine Strichfarbe ist Weiß und sein Glanz wird mit Glasglanz bis Perlmuttglanz beschrieben.
Woher kommt der Mondstein?
Sri Lanka gilt als bedeutendster Herkunftsort des Mondsteins. Die Mondsteine, die dort abgebaut werden, haben meist ein transparentes bis milchig-weißes Aussehen mit bläulichem Glanz. Auch in Indien wird der Edelstein gewonnen. Der dort abgebaute Mondstein hat einen vergleichsweise trüberen Grundton mit einem Stich ins Orange. Außerdem können wolkenartige Licht- und Schattenspiele auf grünem, beige-braunem, orangem oder braunem Hintergrund auftreten. Zu weiteren Mondstein-Lagerstätten zählen Brasilien, Madagaskar, Australien, Birma, die USA, Myanmar und Tansania.
Rubellit – Erfahren Sie mehr über den Edelstein Rubellit, der in den verschiedensten Rottönen vorkommt.
Türkis – Mehr über den Edelstein Türkis, der zu den ältesten Schmucksteinen überhaupt zählt.
Chrysoberyll-Katzenauge – Informieren Sie sich hier über den Chrysoberyll, der für seinen Katzenaugen-Effekt (Chatoyance) bekannt ist.
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