Der Granat – Roter „Karfunkelstein“ und andere Varietäten

Der Granat: Ein Edelstein in weit mehr Farben als nur rot
Zur Gruppe des Granat gehören verschiedenfarbige Edelsteine, die alle eine ähnliche Kristallstruktur und verwandte chemische Zusammensetzungen haben. Im Volksmund wird landläufig jedoch nur die rote Farbvarietät als Granat bezeichnet. Dies sind die „Karfunkelsteine“ Pyrop und Almandin. Bis auf einen blauen Granat gibt es jedoch die verschiedensten Farben. Heutzutage stammen die meisten zu verarbeitenden Granate aus Sri Lanka, Südafrika und den USA.
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Der Granat ist ein Edelstein, der besonders gerne für Schmuck verwendet wird. Gerade die roten Farbvarietäten sind sehr bekannt und beliebt, doch auch andere sind bestens für Granat Schmuck geeignet. Aufgrund der hohen Lichtbrechung und der guten Härte des Edelsteins Granat ist er für funkelnden Edelstein Schmuck wie geschaffen. Der Name Granat kommt vom lateinischen Wort granum (Korn), weil der Edelstein in der Natur meist in körniger Form vorkommt.
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Wissenswertes zum Granat Edelstein und zu Granat Schmuck
Die Granat-Gruppe und ihre Varietäten
Zum Granat zählen nicht nur die bekanntesten Farbvarietäten in verschiedenen Rotnuancen, sondern weit mehr Edelsteine, die eine ähnliche Kristallstruktur aufweisen und ganz unterschiedliche Farben haben können. Neben den roten Vertretern gibt es auch grüne, gelbe, orange, braune, schwarze und farblose Granat Edelsteine. Lediglich ein blauer Granat wurde bisher noch nicht gefunden. Die wichtigsten Granatvarietäten sind Pyrop und Almandin, die roten und damit bekanntesten Varianten. Eine rosenrote Varietät ist der beliebte Rhodolith, ein Pyrop-Almandin-Mischkristall. Daneben gibt es noch den orange bis rotbraunen Spessartin und Grossular, der seinerseits farblos, grün, gelb oder braun sein kann.
Die bekanntesten Granat Edelsteine: Pyrop und Almandin
Besonders im 18. und 19. Jahrhundert war der Pyrop sehr in Mode, besonders begehrt war der „Böhmische Granat“. Der Pyrop ist kräftig rot oder blutrot mit einem leichten Stich ins Bräunliche. Verwechseln kann man ihn mit Almandin, Rubin oder einem Roten Turmalin. Auch der Almandin zählt zur Granat-Gruppe und ist ein sogenannter „Karfunkelstein“. Sein Rot hat oftmals einen Stich ins Violette. Die Farbe beider Granat Edelsteine – Pyrop und Almandin – beruht auf den mineralischen Bestandteilen Eisen und Chrom.
Wo wird Granat gefunden?
Der Granat kommt meist in körniger Form vor. Daher hat er auch seinen Namen, der sich vom lateinischen Wort granum (deutsch: „Korn“) ableitet. Daneben gibt es den Granat auch in massiver Form. Granat-Kristalle können bis zu 700 kg schwer werden. Meist bildet sich Granat in metamorphen (z.B. Gneis oder Glimmerschiefer) oder magmatischen Gesteinen. Die meisten natürlichen Granat Edelsteine, die heute verarbeitet werden, stammen aus Sri Lanka, den USA und Südafrika. Weitere Fundorte sind Brasilien, Indien, Madagaskar, Myanmar und afrikanische Länder.
Granat Schmuck (z.B. Granat Ring)
Der Granat wird vor allem als Schmuckstein verwendet. Der Granat zeichnet sich durch einen recht guten Härtegrad (Mohshärte 6,5 bis 7,5) und eine hohe Lichtbrechung aus. Dies macht ihn zu einem sehr gut verarbeitbaren Edelstein mit besonders schöner Brillanz. Es überrascht demnach nicht, dass Granat Schmuck so beliebt ist. Der Demantoid beispielsweise, ein grüner Granat, hat eine äußerst hohe Brillanz, die sogar die des Diamanten übertreffen kann. Im 19. Jahrhundert war Granat Schmuck so begehrt, dass er sogar nach Amerika exportiert wurde. Als Trauerschmuck wird gerne Granat Schmuck mit der schwarzen Varietät Andradit verwendet.
Conch Perle – Erfahren Sie mehr über die Conch Perle, eine äußerst seltene Meeresperle.
Diopsid – Mehr über den Edelstein Diopsid, der in Schmucksteinqualität sehr selten vorkommt.
Saphir – Informationen über den Saphir, den blauen "Edelstein des Himmels".
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