Das Chrysoberyll-Katzenauge – Edelstein mit einzigartigem Lichteffekt

Sie interessieren sich für den Chrysoberyll oder wollen ein Chrysoberyll-Katzenauge kaufen?
Der Chrysoberyll ist ein sehr seltener Edelstein aus der Mineralklasse der Oxide und Hydroxide. Er zählt zu den härtesten Edelsteinen, nach Diamant und Korund. Schon seit der Antike ist der Chrysoberyll ein bekannter und geschätzter Edelstein und zählt zu den wenigen Edelsteinen, die der römische Schriftsteller Plinius in seiner „Naturalis historia“ beschrieben hat. Besonders beliebt sind die Varietäten Alexandrit und Chrysoberyll-Katzenauge. Beide Varietäten zeigen besonders schöne optische Effekte.
Der Chrysoberyll mit Katzenaugen-Effekt
Als Katzenaugen-Effekt oder Chatoyance bezeichnet man den bei zu Cabochons geschliffenen Edelsteinen hell schimmernden Lichtstreifen, der bei Bewegung des Steins über die Oberfläche hinweg gleitet. Dieser Lichtschein erinnert an die schlitzartige Pupille einer Katze und trägt deshalb den Namen „Katzenauge“. Der Effekt ist bei vielen Edel- und Schmucksteinen zu finden, zeigt sich aber am schönsten beim Chrysoberyll.
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Weitere Informationen zum Chrysoberyll und Chrysoberyll-Katzenauge
Der Edelstein Chrysoberyll mit seinen Varietäten Alexandrit und Chrysoberyll-Katzenauge
Schon der römische Schriftsteller Plinius (23-79 n. Chr.) kannte den Chrysoberyll und beschrieb diesen in seiner „Naturalis historia“ zusammen mit ca. 20 weiteren Edelsteinen. Der Chrysoberyll existiert in den Farben goldgelb, grüngelb, grün, bräunlich und rot. Seinen Namen trägt er aufgrund der goldgelben Variante, denn chrysós bedeutet auf Griechisch „Gold“. Die grünrote Variante des Chrysoberylls wird seit 1830 als Alexandrit bezeichnet und ist eine sehr seltene und wertvolle Varietät, die bei Tageslicht grün ist und bei Kunstlicht ihre Farbe zu rot bis violett wechselt. Das Chrysoberyll-Katzenauge ist ebenfalls eine sehr begehrte Varietät, die sich durch einen silberweißen Lichstreifen an der Oberfläche des Edelsteins auszeichnet.
Vorkommen des Edelsteins Chrysoberyll
Man findet den Chrysoberyll vor allem in Brasilien und auf Sri Lanka, außerdem in Madagaskar, Russland, Südafrika, Sibabwe, Myanmar und den USA. Der erste Alexandrit, die grünrote Varietät des Chrysoberylls, wurde im Ural entdeckt. Das geschätzte Chrysoberyll-Katzenauge findet man speziell in Sri Lanka, Brasilien, China, Indien und Simbabwe. Ein sehr bekannter Chrysoberyll, der sogenannte Hope-Chrysoberyll, befindet sich in London. Es handelt sich um einen hellgrünen, facettierten Stein mit einem Gewicht von 45 Karat.
Der Katzenaugen-Effekt (Chatoyance) des Edelsteins Chrysoberyll
Wenn im Zusammenhang mit Edelsteinen von einem „Katzenauge“ gesprochen wird, so ist damit immer nur das Chrysoberyll-Katzenauge gemeint. Alle anderen Katzenaugen (z.B. das Quarz-Katzenauge, Falkenauge oder Tigerauge) müssen durch Zusatz des jeweiligen Edelsteinnamens präzisiert werden. Der Chrysoberyll zeigt die edelste Chatoyance aller Edelsteine. Diese entsteht beim Chrysoberyll durch Reflexion des Lichts an parallel im Edelstein angeordneten Hohlkanälen. Am wirkungsvollsten ist der Effekt bei Edelsteinen im Cabochon-Schliff. Der Katzenaugen-Effekt ist eine Lichterscheinung an der Oberfläche des Edelsteins, die an die schlitzartige Pupille einer Katze erinnert. Dieser leuchtende Lichtstreifen gleitet beim Drehen des Edelsteins über dessen Oberfläche hinweg und erzeugt damit einen wogenden Lichteffekt.
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