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Der Zirkon – ein seit der Antike bekannter Edelstein

Der einzigartige Zirkon besteht aus Zirkonium-Silicat und ist eine natürliche Schönheit. Er kommt in vielen verschiedenen Farben vor und ist bereits seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Häufig wird der Edelstein mit dem Zirkonia verwechselt, der jedoch im Labor künstlich hergestellt wird und deshalb weitaus weniger wertvoll ist.

Charakteristika und Farbe des Zirkon-Edelsteins

Zirkone sind bereits seit der Antike bekannt, ihr Name stammt vermutlich aus dem Persischen und bedeutet „goldfarben“. Die Farbpalette des Edelsteins umfasst jedoch noch weitaus mehr – so gibt es auch farblose, braune, orange, rote, violette, blaue und auch grüne Zirkone. In der Natur sind graubraune und rotbraune Zirkone am häufigsten, farblose dagegen äußerst selten.
Der Zirkon gehört mit einer Mohshärte von 6,5 bis 7,5 zu den eher robusteren Edelsteinen. Charakteristisch ist sein sogenannter Pleochroismus, der sich bei gelben Zirkonen sehr schwach zeigt. Die Edelsteine erscheinen dabei in den Farben honiggelb bis braungelb. Bei blauen Zirkonen zeigt er sich jedoch deutlicher – sie wirken gelbgrau bis farblos. Sie weisen einen Glas- bis Diamantglanz auf. Die hohe Lichtbrechung und starke Dispersion sorgen für eine große Brillanz und ein intensives Feuer. Auch Zirkone mit einem Katzenaugeneffekt sind bekannt. Die Edelsteine sind sehr spröde und deshalb empfindlich gegen Druck und Stöße, Kanten können so leicht beschädigt werden.
Durch das Brennen von bräunlichen Zirkonen bei Temperaturen zwischen 800 und 1000 Grad können farblose und blaue Varietäten künstlich hergestellt werden. Diese Farben sind jedoch nicht immer beständig. Auch UV-Strahlen und das Sonnenlicht können leichte Farbänderungen bewirken. Der Zirkon ist bekannt für sein einzigartiges diamantengleiches Funkeln, seine Brillanz und sein Feuer.

Geschichte des Zirkons

Der Edelstein ist schon seit dem Altertum bekannt und wird bereits in mehreren alten Schriften erwähnt. So auch in der Bibel und in einem Hindu-Gedicht über den mythischen Kalpa-Baum. Seine Blätter sollen aus Zirkon gewesen sein. Eine jüdische Legende besagt zudem, dass ein Engel namens „Zirkon“ im Garten Eden über Adam und Eva gewacht haben soll. Früher war der Edelstein auch als „Hyazinth“ bekannt. Dieser Begriff wird ebenfalls mehrfach in der Bibel erwähnt. Ende des 10. Jahrhunderts wies der Kirchenschriftsteller Andreas, Bischof von Caesarea, die zwölf Edelsteine des Himmlischen Jerusalems, zu denen auch der Zirkon gehörte, den Aposteln zu. Der Hyazinth war seitdem Symbol für den Apostel Simon.
Der Zirkon wurde an einigen der weltweit ältesten archäologischen Ausgrabungsstätten gefunden. Er gehört zu den am häufigsten vorkommenden Edelsteinen und wird vor allem in Kambodscha, Thailand, Sri Lanka, Australien, Brasilien, Korea, Madagaskar, Nigeria, Tansania und Myanmar gefunden.

Verschiedene Zirkon-Varietäten

Die Ratanakiri ist eine kambodschanische Edelstein-Lagerstätte und dafür bekannt, einige der weltweit besten Exemplare zu liefern. Aus ihr stammt auch die blaue Varietät „Ratanakiri-Zirkon“. Weitere Zirkone erhielten ihre Bezeichnungen, weil sie an Gewürze erinnern, so z.B. der Zimt- und Safran-Zirkon oder der Kaduna-Zirkon aus Nigeria, der eine warme honiggelbe Farbe aufweist. Gelbe, gelbrote und rotbraune Edelsteine werden auch heute noch Hyazinth genannt. Der Jargon ist eine strohgelbe bis nahezu farblose Varietät. Durch Brennen anderer Zirkone ist die blaue Varietät Starlit entstanden.
Farblose Zirkone sind äußerst selten, ihr Funkeln kommt jedoch im Brillantschliff besonders stark zur Geltung. Diese Edelsteine werden häufig als Ersatz für Diamanten verwendet.

Besonderheiten des Edelsteins

Zirkone beinhalten die radioaktiven Elemente Uran und Thorium, was starke Schwankungen der Eigenschaften bewirkt. Orange-Rote, braune, blaue und transparente Edelsteine haben die höchsten radioaktiven Werten und werden auch als Hochzirkone bezeichnet. Tiefzirkone haben die niedrigsten physikalischen Werte und sind in der Regel Rotgelb, Grün und Grünbraun. Dazwischen liegen die grünen Mittelzirkone.

Individuelle Zirkon-Schmuckstücke bei RENÉSIM

Aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit zu Diamanten und ihrer hohen Dispersion sind größere Zirkone beliebte Schmucksteine. Wünschen Sie sich einen beeindruckenden Ring mit dem einzigartigen Edelstein oder Zirkon-Ohrstecker? Bei RENÉSIM erhalten Sie Ihr persönliches Traum-Schmuckstück ganz nach Ihren Vorstellungen. Unser Serviceteam berät Sie gerne bei der Auswahl Ihres individuellen Schmuckstücks. Wählen Sie das Edelmetall, das am besten zu Ihnen passt – ob Platin, Weißgold, Roségold oder glänzendes Gelbgold, Ihre Wünsche stehen bei uns an oberster Stelle. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entwickeln so gemeinsam mit RENÉSIM Ihren persönlichen Ring, eine einmalige Edelstein-Kette oder bezaubernde Ohrringe.
Wenn Sie mehr über die individuellen Schmuckstücke von RENÉSIM wissen wollen oder eine erste Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns einfach telefonisch (+49 89 1222 893 0) oder per E-Mail.

Wenn Sie noch mehr über den Zirkon erfahren wollen, werfen Sie auch einen Blick auf unsere Infoseite: Der Zirkon: Ein seit der Antike bekannter Edelstein.
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