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	<title>RenéSim Blog</title>
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	<description>Schmuck Blog: Diamanten, Verlobungsringe, edler Schmuck &#124; RenéSim</description>
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		<title>Der Hope Diamant – ein legendenumwobener stahlblauer Diamant mit tiefrotem Nachleuchten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>renesim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diamanten]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Diamanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fancy Diamonds]]></category>
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		<description><![CDATA[„Hollywood konnte kein Drama erfinden, das der Geschichte vom Hope Diamanten gleichkommt. Sie stellt eine traumhafte Mischung aus atemberaubender Schönheit, mythischem Fluch, unermesslichem Reichtum, herausragenden Charakteren und innovativen wissenschaftlichen Erkenntnissen dar“, so wird das Aufsehen um den Diamanten von David [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Hollywood konnte kein Drama erfinden, das der Geschichte vom Hope Diamanten gleichkommt. Sie stellt eine traumhafte Mischung aus atemberaubender Schönheit, mythischem Fluch, unermesslichem Reichtum, herausragenden Charakteren und innovativen wissenschaftlichen Erkenntnissen dar“, so wird das Aufsehen um den Diamanten von David Royle des Smithsonian Channels beschrieben. Tatsächlich ist der Hope Diamant ein faszinierender Edelstein, der auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken kann. Machen Sie sich auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Jahrhunderte, in welchen dem Hope Diamant ein sehr wechselhaftes Schicksal widerfuhr und erfahren Sie mehr über die aufregende optische Ausstrahlung des berühmten Edelsteins.</p>
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<div id="attachment_2179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2179" title="Hope Diamant in Fassung" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Hope-Diamant-Fassung.jpg" alt="Hope Diamant in Fassung" width="640" height="382" /><p class="wp-caption-text">Der Hope Diamant im Smithsonian Museum of Natural History in seiner Fassung aus dem Jahr 1910</p></div>
<h2>Der Hope Diamant und seine hochkarätigen Besitzer</h2>
<p style="text-align: justify;">Es besteht allgemeine Übereinkunft darüber, dass der Ursprungsort des Diamanten in den indischen Golconda Minen, vermutlich in der Kollur Mine liegt. Einer sagenhaften Überlieferung zufolge soll der Hope Diamant zunächst das Auge einer indischen Götterstatue gebildet haben. Da er von Dieben gestohlen wurde, soll er seither mit einem Fluch behaftet sein und alle seine Besitzer ins Unglück stürzen – soweit die Legende.<br />
Als gesichert gilt, dass der Hope Diamant mit dem um die Welt reisenden Edelsteinhändler Jean-Baptiste Tavernier nach Frankreich kam und als ungefähr 115-karätiger Stein in den 1660ern an keinen Geringeren als König Ludwig XIV. verkauft wurde. Am französischen Königshof erhielt der Hope Diamant den Namen <em>diamant bleu de la couronne de France</em> (blauer Diamant der Krone Frankreichs), kurz <em>French Blue</em>. Im Auftrag des Sonnenkönigs wurde der Hope Diamant von dem Hofjuwelier Sieur Pitau zu einer 67,5-karätigen Tropfenform geschliffen und diente in einer goldenen Fassung als Juwel für eine zu Zeremonien getragene Kette des Königs.<br />
In der Folge kam der Hope Diamant in den Besitz des königlichen Nachfolgers Ludwig XV., der ihn 1749 gemeinsam mit weiteren Edelsteinen in einen aufwendig gestalteten Anhänger für den Orden des Goldenen Vlieses einsetzen ließ.<br />
Nach dessen Tod erbte sein Enkel König Ludwig XVI. den Hope Diamant; manchen Überlieferungen zufolge wurde er häufig von seiner Frau Marie Antoinette getragen. Im Tumult der Französischen Revolution stahlen Diebe einen Großteil der französischen Kronjuwelen, darunter auch den Hope Diamanten. Was weiter mit dem beeindruckenden Edelstein geschah, liegt im Dunkeln, in seiner damaligen Formgebung konnte der Hope Diamant nie mehr wieder gefunden werden.<br />
Manche Historiker gehen heute davon aus, dass der Edelstein über Le Havre nach London gebracht und dort in zwei Stücke umgeschliffen wurde. Tatsache ist, dass im Jahr 1812 in der englischen Hauptstadt ein blauer Diamant von 45,5 Karat auftauchte, der sich im Besitz des Händlers Daniel Eliason befand. Auffällig ist hierbei, dass dies ziemlich exakt 20 Jahre nach dem Diebstahl des Hope Diamanten geschah und somit die Verjährungsfrist des Verbrechens gerade abgelaufen war. Lange Zeit bestanden Zweifel, ob dieser Diamant im Kissenschliff tatsächlich aus dem <em>French Blue</em> hervorgegangen ist, diese konnten allerdings inzwischen von wissenschaftlichen Nachforschungen ausgeräumt werden.<br />
Bislang herrscht Unklarheit darüber, ob der Hope Diamant in den Besitz des britischen Königs Georg IV. gelangte. Sicher ist allerdings, dass er von dem Londoner Bankier Thomas Hope für eine beträchtliche Summe erworben wurde, wodurch der Edelstein seinen heutigen Namen erhielt. Im Besitz der Mitglieder der Hope Familie befand sich der Diamant bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als Lord Francis Hope ihn verkaufen musste, um seine Schulden bezahlen zu können.<br />
Der Hope Diamant wechselte in der Folgezeit sehr häufig seinen Eigentümer. 1901 wurde er von dem Londoner Juwelenhändler Adolph Weil und kurz darauf von Simon Frankel erworben. Nach mehreren weiteren Besitzern, wie unter anderem dem türkischen Sultan Abdul Hamid, fasste im Jahr 1910 sein derzeitiger Inhaber Pierre Cartier den Edelstein neu zu seiner heutigen Form. Hier wird der Hope Diamant in einer Fassung aus Platin von 16 Diamanten eingekreist, die alternierend im Tropfenschliff und im alteuropäischen Brillantschliff angefertigt sind.<br />
So verkaufte er den Diamanten 1911 für schätzungsweise 300.000 US-Dollar an das Ehepaar Evalyn Walsh McLean und Edward Beale McLean – Letzterer fand seinen Tod 1912 beim Untergang der Titanic. Der Hope Diamant befand sich zwar nicht an Bord des Schiffes, diente allerdings als Inspirationsquelle für das Diamant-Collier <em>Herz des Ozeans</em> aus dem Spielfilm Titanic aus dem Jahr 1997.<br />
1947 gelang es dem New Yorker Diamantenhändler Harry Winston, den Hope Diamanten gemeinsam mit dem gesamten Schmuck der verstorbenen Evalyn Walsh McLean zu erstehen. Von ihm wurde der Hope Diamant, den er zur Steigerung der Brillanz mit einer zusätzlichen Facette auf der Unterseite versah, auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt und schließlich 1958 dem Smithsonian National Museum of Natural History vermacht.<br />
Dort ist der Hope Diamant seither der Öffentlichkeit zugänglich, wurde kurzzeitig aber auch zu verschiedenen Anlässen – beispielsweise im Pariser Louvre oder in der Rand Easter Show in der südafrikanischen Hauptstadt Johannesburg – gezeigt. Von 2009 bis 2010 wurde der Hope Diamant ungefasst ausgestellt und 2010 vorübergehend in ein neues Schmuckstück integriert.<br />
Laut dem Smithsonian Museum ist der Wert des berühmten Diamanten unermesslich, da es sich um einen Edelstein handelt, der nicht seinesgleichen kennt. Die Versicherungssumme beläuft sich auf stattliche 250 Mio. US-Dollar.</p>
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<div id="attachment_2177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2177" title="Hope Diamant" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Hope-diamant-ungefasst.jpg" alt="Hope Diamant" width="640" height="435" /><p class="wp-caption-text">In den Jahren 2009 und 2010 konnte der Hope Diamant im Smithsonian Museum of Natural History ohne seine sonst übliche Fassung bewundert werden</p></div>
<h2>Der Hope Diamant und seine dramatischen optischen Effekte</h2>
<p style="text-align: justify;">Was den Hope Diamanten rein naturwissenschaftlich gesehen zu etwas Außergewöhnlichem macht, ist seine intensive blaue Farbe in Verbindung mit einer ausgeprägten roten Phosphoreszenz. In seiner Größe gibt es keinen anderen Diamanten, bei welchem der blaue Farbton ähnlich stark ausgeprägt ist – es geht soweit, dass der Hope Diamant in Glühlicht sogar schwarzblau wirkt.<br />
Vom GIA (Gemological Institute of America) wurde die Farbe des Hope Diamanten als <em>Fancy Dark Grayish Blue</em> definiert. Sie kommt durch in der Kristallstruktur eingelagerte Bor-Atome zustande, die nur bei ca. 0,1% aller natürlich vorkommenden Diamanten vorhanden sind.<br />
Unter Einfluss von ultravioletter Strahlung ist beim Hope Diamant ein brillantes rotes Aufleuchten zu beobachten, das auch noch einige Zeit fortdauert, nachdem die Lichtquelle wieder ausgeschaltet worden ist. Daher hat dieses optische Phänomen (Phosphoreszenz) auch den Namen <em>glow-in-the-dark Effekt</em> erhalten. Diese Eigenschaft des Diamanten schürte noch zusätzlich die Gerüchte, dass der Edelstein von einem Fluch belastet sei. Das rote Nachleuchten ist jedoch typisch für blaue Diamanten und stellt so etwas wie den individuellen Fingerabdruck eines solchen Edelsteins dar – bei künstlichen Diamanten in dieser Farbe fehlt die Phosphoreszenz.<br />
Ein weiteres Charakteristikum von blauen Diamanten und so auch vom Hope Diamant sind seine weißen Strukturmerkale.</p>
<h2>Neueste Fortschritte in der Erforschung des Hope Diamanten</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2007 wurde eine für die Geschichte des Hope Diamanten wichtige Entdeckung gemacht: Man fand in der Sammlung des <em>National Museum of Natural History</em> in Paris einen Bleiabdruck des French Blue. Mit seiner Hilfe wurde es möglich, eine digitale Rekonstruktion des ursprünglichen Diamanten anzufertigen. Seither besteht nahezu vollkommene Sicherheit darüber, dass es sich beim Hope Diamanten um den umgeschliffenen <em>French Blue</em> handelt.<br />
Man wertete außerdem die Zeichnungen aus einer Ausgabe von Taverniers <em>Voyages</em> (Reisen) aus und fertigte eine umfangreiche Dokumentation zum Hope Diamanten an. Aus Zirkon wurde eine Replik des <em>French Blue</em> hergestellt, die in den rekonstruierten Orden des Goldenen Vlieses von Ludwig XIV. eingesetzt wurde, einem der aufwendigsten Schmuckstücke überhaupt.</p>
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<div id="attachment_2181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2181" title="Ursprünglicher Hope Diamant" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Hope-diamant-rekonstruktion.jpg" alt="Ursprünglicher Hope Diamant" width="640" height="456" /><p class="wp-caption-text">links: Rekonstruktion des Orden des Goldenen Vlieses von Ludwig XV. mit dem French Blue - dem Hope Diamanten in seiner vormaligen Form (3); rechts oben: Skizzen des ungeschliffenen French Blue Diamanten von seinem einstigen Besitzer Jean-Baptiste Tavernier (4); rechts unten: computergenerierte Rekonstruktion des French Blue Diamanten (5)</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Es ist fast ironisch, dass ein Edelstein, der von einem Fluch behaftet sein soll, den Namen Hope Diamant trägt. Aber gleichgültig, was ihm alles nachgesagt wird – sicher ist, dass die Faszination die der Hope Diamant ausübt, noch heute anhält und dass es sich bei ihm um einen außergewöhnlichen und wunderschönen Edelstein handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie Interesse an einem ganz besonderen Edelstein haben, können wir Ihnen sicherlich weiterhelfen. Wir von RenéSim suchen für Sie den perfekten Edelstein! Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder über das Kontaktformular: <a title="Edelsteine von RenéSim" href="http://www.renesim.com/edelsteine/edelsteine-kaufen" target="_blank">Edelsteine von RenéSim</a>.</p>
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<p><span style="color: #cccccc;"><em> Bildquellen: Wikipedia, <em>(1)</em> Fotograf: David Bjorgen, <em>(2)<em> Fotograf: KeepOpera, <em>(3) <em>Autor: Francoisfarges, <em>(4)</em> <em>Autor: Jean-Baptiste Tavernier, (5) <em><em><em><em><em>Autor: Francoisfarges</em></em></em></em></em></em></em></em><em></em></em></em><br />
</em></span></p>
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		<title>Art Déco – eine moderne Kunstrichtung der Extravaganz und des Glamours</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>renesim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie RenéSim]]></category>
		<category><![CDATA[Art Déco]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Hemmerle]]></category>
		<category><![CDATA[New European Art Déco]]></category>
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		<description><![CDATA[New European Art Déco – diesen Titel haben Franz und Maximilian Hemmerle für die Schmuckkreationen von RenéSim gewählt. Dabei beziehen sie sich auf den Art Déco, der während der 1920er und 1930er Jahre seine Blütezeit erlebte. Im Folgenden laden wir [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">New European Art Déco – diesen Titel haben Franz und Maximilian Hemmerle für die Schmuckkreationen von RenéSim gewählt. Dabei beziehen sie sich auf den Art Déco, der während der 1920er und 1930er Jahre seine Blütezeit erlebte. Im Folgenden laden wir Sie dazu ein, die Hintergründe dieser Stilrichtung zu erkunden und sich von den eindrucksvollen Designs des Art Déco in den Bann ziehen zu lassen.</p>
<h2>Der Art Déco und seine Entstehungsgeschichte</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Herz des Art Déco, einer sich über die ganze Welt erstreckenden Designbewegung, war die französische Hauptstadt Paris. Dort organisierte im Jahr 1925 die Künstlervereinigung <em>La Société des artistes décorateurs</em> die sehr erfolgreiche <em>Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes</em>, die in den 1960er Jahren nachträglich zum Namensgeber des Stils wurde. Zunächst war für Art Déco die Bezeichnung <em>Modern Style</em> verbreitet. Auf der Ausstellung wurden kunstgewerbliche Gegenstände präsentiert, die sich durch ihre geometrischen Formen und durch ihre im Vergleich zu den üppigen asymmetrischen und organischen Arabesken des Jugendstils eher reduzierte und lineare Ornamentik auszeichneten. Dies ist ein typisches Merkmal des Art Déco, der von den gegensätzlichsten zeitgenössischen und historischen Kunstströmungen beeinflusst wurde. Was den Art Déco mit dem Jugendstil verbindet, ist, dass als Leitspruch bei beiden das <em>l&#8217;art pour l&#8217;art</em> (Kunst um der Kunst willen) galt. So war der Art Déco rein dekorativ und verfolgte weder politische noch philosophische Zielsetzungen.<br />
Die neue Kunstrichtung erstreckte sich auf alle Teile des Lebens, der Art Déco konnte sich in der Architektur, beim Mobiliar, bei Autos sowie in der bildenden Kunst und im Film etablieren. Eine bekannte Modedesignerin des Art Déco ist beispielsweise Coco Chanel. Nicht zuletzt spielte der Art Déco natürlich auch in der Juwelierskunst eine prominente Rolle.<br />
Einen vorläufigen Schlusspunkt des Art Déco stellte der Zweite Weltkrieg dar. In den USA allerdings konnte sich der Stil dauerhaft etablieren und gewann durch imposante Gebäude wie das Chrysler Building in New York sowie durch die Filmbranche in Hollywood schnell an Popularität und übte einen großen Einfluss auf nachfolgende Stile wie beispielsweise die Pop Art aus.</p>
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<div id="attachment_2127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2127" title="Art Déco Ringe von René Sim Lacaze" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Art-deco-ringe-rene-sim-lacaze.jpg" alt="Art Déco Ringe von René Sim Lacaze" width="640" height="505" /><p class="wp-caption-text">Entwurf von René Sim Lacaze aus dem Zeitraum zwischen 1930 und 1940 für Ringe im Stil des Art Déco</p></div>
<h2>Der Art Déco – die Kunst des 20. Jahrhunderts und archäologische Ausgrabungen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts zeichnete sich dadurch aus, dass parallel mannigfache verschiedenartige Stilrichtungen existierten, die den Art Déco beeinflussten. Von Picassos Kubismus übernahm der Art Déco die kristallenen geometrische Formen, vom Fauvismus um den Künstler Henri Matisse ahmte der Art Déco die kräftige intensive Farbwahl nach und von dem stark reduzierten Funktionalismus ließ er sich sich zu einer schlichteren Ornamentik inspirieren. Auch der Fortschrittsglaube der italienischen Futuristen spiegelt sich in den stromlinienförmigen Designs des Art Déco wider.<br />
Bedeutende Anregungen erhielt der Art Déco auch aus der archäologischen Forschung des beginnenden 20. Jahrhunderts. So wurde im Jahr 1922 die Grabkammer des legendären ägyptischen Königs Tutanchamun entdeckt, in welcher sich zahlreiche aufsehenerregende Schmuckstücke befanden. Hiervon übernahm der Art Déco Gestaltungselemente wie das Motiv des Skarabäus, Schlangenornamente oder vereinfachte Formen von Hieroglyphen für Schmuckstücke.<br />
Auch die Kultur der Azteken in Mexiko geriet ins Zentrum des Interesses und beeinflusste den Art Déco, genauso wie die primitiv anmutenden Formen der Kunst der Stämme afrikanischer Ureinwohner.<br />
Mit der Möglichkeit, weite Reisen mit dem Flugzeug zurückzulegen, übten auch weit entfernte Kulturen – allen voran Indien und Persien – eine große Wirkung auf die Kunst aus. Der Art Déco ließ sich von der reichen indischen Vielfalt an Edelsteinvorkommen aller Art dazu anregen, vermehrt Rubine, Smaragde, Saphire, Diamanten, Türkis-Edelsteine, Jade, Lapislazuli und Perlen für die Schmuckstücke zu verwenden. Auch ausgefallene Materialien wie z.B. Ebenholz gewannen an Beliebtheit. In Berührung kamen die Künstler mit der fremden Ästhetik unter anderem, da indische Maharadschas in die europäischen Großstädte reisten und man so einen Eindruck von ihrem Reichtum und Luxus bekam.</p>
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<div id="attachment_2129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2129" title="Taj Mahal Armbänder" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/art-deco-taj-mahal-renesim.jpg" alt="Taj Mahal Armbänder" width="640" height="245" /><p class="wp-caption-text">Designs von Franz Hemmerle für Armbänder mit dem Titel Taj Mahal</p></div>
<h2>Der Art Déco und seine vielfältigen Stilmerkmale</h2>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der breitgefächerten Inspirationsquellen des Art Déco ist es schwierig, klar zu definieren, was diese Kunstrichtung auszeichnet. Generell ist zu beobachten, dass bevorzugt eine schlichte, geradlinige Formensprache zum Einsatz kam und sich die Designentwürfe durch eine gewisse Strenge kennzeichneten. Die noch vom Jugendstil beeinflussten floralen und vegetativen Motive fallen im Art Déco durch ihre Stilisierung zu geometrischen Grundformen wie Quadraten, Trapezen, Kugeln und Kegeln oder Zickzack-Mustern auf, die häufig auch zu komplexen Ornamenten kombiniert wurden. Viele Schmuckstücke aus dieser Zeit fallen durch ihre ausgeprägte Symmetrie aus.<br />
Gleichzeitig charakterisiert sich Schmuck des Art Déco durch seine Ausgefallenheit und Extravaganz. Edelsteine in den eher unüblichen Schliffformen wie Baguetteschliff, Trapezschliff oder Trilionschliff waren beliebt.<br />
Viel Wert wurde auf die Kombination von stilvollen Formen, kostbaren Edelmetallen und Edelsteinen sowie ausgeprägten Farbkontrasten gelegt. Mit dem aufkommenden Interesse für die Industrie gewannen neben Gelbgold auch die weißlichen Edelmetalle Platin und Weißgold an Interesse, die besonders in Verbindung mit Diamanten eine schöne Wirkung entfalten – schließlich assoziiert man Art Déco mit Glamour, Eleganz und Modernität.</p>
<h2>Der Art Déco und die Historie von RenéSim</h2>
<p style="text-align: justify;">In Europa waren die Juweliershäuser Van Cleef &amp; Arpels und Mauboussin Wegbereiter des Art Déco in der Schmuckbranche – zwei Unternehmen für welche René Sim Lacaze, Großvater von Maximilian Hemmerle und Namensgeber von RenéSim, zahlreiche Schmuckstücke kreierte. Franz und Maximilian Hemmerle entschieden sich dazu, an dieses herausragende Erbe anzuknüpfen und diesen Stil unter Einbeziehung von zeitgenössischen Einflüssen fortzuschreiben und somit einen New European Art Déco zu schaffen. Bei der Kreation ihrer Schmuckstücke versuchen sie – genau wie der Art Déco – offen für die verschiedenartigsten Inspirationsquellen zu sein. So entwarf Franz Hemmerle beispielsweise Juwelen, die das Motiv des ägyptischen Skarabäus verwendeten.</p>
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<div id="attachment_2131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2131" title="New European Art Déco Schmuck mit Skarabäen" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Art-deco-skarabaeus-renesim.jpg" alt="New European Art Déco Schmuck mit Skarabäen" width="640" height="490" /><p class="wp-caption-text">Schmuckentwürfe von Franz Hemmerle mit dem Motiv des ägyptischen Skarabäus</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Wenn Sie neugierig auf eine so vielseitige Stilrichtung geworden sind und mehr über die vom Art Déco angeregten <a title="Schmuckkollektionen" href="http://www.renesim.com/schmuck-kollektion.html" target="_blank">Schmuckkollektionen von RenéSim</a> erfahren wollen, sehen Sie sich gerne auf unserer <a title="RenéSim" href="http://www.renesim.com/" target="_blank">Homepage</a> um.</p>
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		<title>Weißgold – ein geschätztes Edelmetall feiert seinen 100. Geburtstag</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>renesim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Weißgold]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor hundert Jahren wurde erstmals Weißgold hergestellt, als man auf der Suche nach einem Äquivalent für das teure Platin war. Es gibt Weißgold in den verschiedensten Zusammensetzungen, da die Bezeichnung nicht geschützt ist. Häufig werden auch Schmuckstücke als Weißgold verkauft, [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor hundert Jahren wurde erstmals Weißgold hergestellt, als man auf der Suche nach einem Äquivalent für das teure Platin war. Es gibt Weißgold in den verschiedensten Zusammensetzungen, da die Bezeichnung nicht geschützt ist. Häufig werden auch Schmuckstücke als Weißgold verkauft, welche in Wirklichkeit nur durch eine Oberflächenbehandlung hell gefärbt wurden, die sich mit der Zeit jedoch wieder abträgt.<br />
Weißgold ist also nicht gleich Weißgold. Was man als Käufer über dieses Edelmetall wissen sollte, erfahren Sie im folgenden Artikel:</p>
<h2>Weißgold – die Entwicklung von einem Ersatz für Platin</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte von Weißgold ist gegenüber jener der anderen Edelmetalle erst vergleichsweise kurz. 1912 entwickelte man in Pforzheim eine Goldlegierung, die in ihrer grauweiß glänzenden Farbe Platin sehr nahe kam. Es bestand der Bedarf an einer preiswerteren Alternative für das aufgrund seiner Seltenheit teure Platin. Das Ziel von verschiedenen Experimenten war es, ein Edelmetall zu erhalten, das in seiner Farbigkeit Platin zum Verwechseln ähnlich sieht – ein Edelmetall, das sich damals wie heute besonderer Beliebtheit erfreut, da es das Funkeln von Diamanten sehr gut hervorhebt. Der klassische Verlobungsring beispielsweise – ein Diamant-Solitärring – wird traditionell aus Platin gefertigt. Mehr über das Edelmetall Platin erfahren Sie übrigens in unserem Blogartikel über <a title="Platin" href="http://www.renesim.com/blog/edelmetalle/platin/" target="_blank">Platin</a>.<br />
Das Resultat der Forschungen war eine Goldlegierung, bei welcher das Goldgelb von Feingold durch bestimmte Legierungspartner zu einer lichten metallisch-weiß glänzenden Farbnuance abgeändert wurde. Ihr kam auch der Vorteil zu, dass sie weicher als Platin war und sich deshalb aus ihr leichter Schmuckstücke anfertigen ließen. Gegenüber Silber zeichnet sich Weißgold dadurch aus, dass es nicht oxidiert und somit im Lauf der Zeit nicht unschön dunkel anläuft.<br />
In den hundert Jahren seiner Existenz hat die Popularität von Weißgold laufend zugenommen und es konnte sich neben Gelbgold und Platin als eines der gefragtesten Edelmetalle etablieren. Dennoch ist Weißgold noch heute kein klar definierter Begriff und es existieren bislang keine genauen Vorschriften, welche Legierungen diesen Namen tragen dürfen.</p>
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<div id="attachment_2039" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2039" title="Weißgold Ohrstecker von RenéSim" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weissgold-Ohrstecker-Renesim.jpg" alt="Weißgold Ohrstecker von RenéSim" width="640" height="192" /><p class="wp-caption-text">Diamant-Ohrstecker in Weißgold von RenéSim</p></div>
<h2>Der Name Weißgold für Legierungen von sehr unterschiedlicher Qualität</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei Weißgold handelt es sich nicht um eine geschützte Bezeichnung, weshalb sich zahlreiche unterschiedliche Weißgold-Legierungen auf dem Markt befinden. Als Legierungspartner kommen Silber, Zink und Mangan, die schwach entfärbend wirken, oder die stark entfärbenden Metalle Nickel, Palladium, Platin, Eisen oder Chrom in Frage. Der Großteil dieser Bestandteile hat sich allerdings im Laufe der Jahre als ungeeignet erwiesen; mit Silber kann nur schwer ein platinähnlicher Farbton hergestellt werden, Mangan-Weißgold fällt durch seinen gelblichen Schimmer negativ auf, Nickel ist für viele unverträglich, Platin-Weißgold ist zu dunkel und Chrom-Weißgold lässt sich nicht gut formen.<br />
Zu beachten ist, dass man es bei unter dem Namen Weißgold gehandelten Schmuckstücken sehr häufig gar nicht mit Weißgold im eigentlichen Sinne zu tun hat, sondern die helle metallische Farbe lediglich durch eine Rhodinierung – einen chemischen Überzug – hergestellt wird. Der Nachteil davon ist, dass sich diese äußere Schicht langsam abträgt und das darunter befindliche Material mit der Zeit zum Vorschein kommt. Da es keine diesbezüglichen gesetzlichen Vorschriften gibt, darf dieses „unechte“ Weißgold als solches bezeichnet und verkauft werden. Man sollte sich also auf jeden Fall erkundigen, ob eine Rhodinierung vorliegt oder nicht.</p>
<h2>Weißgold – Entfärbung von Feingold durch Palladium</h2>
<p style="text-align: justify;">Lange Zeit wurde standardmäßig Nickel verwendet, um eine Weißfärbung von Gelbgold zu erzielen. Das Metall war sehr beliebt, da es im Vergleich zu Silber stärker entfärbend wirkt. Nachdem allerdings in den 1990ern in Deutschland damit begonnen wurde, strengere Richtlinien bezüglich der Verwendung von Nickel in Schmuckstücken einzuführen, musste man sich nach alternativen Möglichkeiten umsehen. Der Nachteil von Nickel ist, dass viele Menschen allergisch auf dieses Metall reagieren. Im Jahr 2000 setzte sich auch die EU mit der Nickel-Thematik auseinander und verabschiedete eine Richtlinie für alle Mitgliedsstaaten.<br />
Auf der Suche nach einer Alternative für Nickel wurden die besten Resultate erzielt, wenn Palladium als Legierungspartner in Weißgold verwendet wurde. Diese Feingold-Palladium-Legierungen enthalten gewöhnlich noch Silber und Kupferanteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2040" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2040" title="Weißgold Schmuck von RenéSim" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weissgold-Rocks-Renesim.jpg" alt="Weißgold Schmuck von RenéSim" width="640" height="210" /><p class="wp-caption-text">Schmuck in Weißgold von RenéSim, links: Rocks Cocktailring mit Blautopas, Mitte: Pure Ohrstecker mit Aquamarinen, rechts: Rockies Ring mit Aquamarinen</p></div>
<h2>Versuch einer Qualitätssicherung für Weißgold – die White Gold Task Force</h2>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der für den Verbraucher unübersehbaren Vielfalt unterschiedlichster Weißgold-Legierungen wurde von den <em>MJSA (Manufacturing Jewelers and Suppliers of America)</em> in Kollaboration mit dem <em>World Gold Council</em> im Jahr 2003 in New York City die <em>White Gold Task Force</em> gegründet. Sie klassifizierte Weißgold in drei Farbabstufungen: <em>Premium</em>, <em>Standard</em> und <em>Off-White</em>. Grundlage hierfür ist der <em>ASTM Yellowness Index</em>, der mit Hilfe von einem Densitometer, einem Gerät zur Bestimmung der Farbdichte, gemessen wird.<br />
Den Titel <em>Premium White</em> erhalten Weißgold-Legierungen, die über eine schöne metallisch schimmernde Farbigkeit verfügen und somit keiner Oberflächenbehandlung in Form einer Rhodinierung bedürfen – der Yellowness Index liegt hier unter 19.<br />
Unter die Kategorie <em>Standard White</em> fallen Legierungen, deren Yellowness Index sich zwischen 19 und 24,5 bewegt.<br />
Die unterste Klasse von Weißgold mit einem Yellowness Index von 24,5 bis 32 heißt <em>Off-White</em> und wird meist mit einer Rhodinierung versehen, um den ungünstigen Farbton zu überdecken.</p>
<h2>Schmuck von RenéSim – Weißgold von höchster Qualität</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei RenéSim legen wir sehr viel Wert darauf, nur sehr hochwertige Ausgangsmaterialien zu verarbeiten. Natürlich gilt das auch in Bezug auf unseren Schmuck aus Weißgold; wir verwenden eine 18-karätige Goldlegierung, die über einen Feingehalt von 75% und einen Palladiumanteil von 14% verfügt. Dieses Weißgold weist eine so schöne ebenmäßig helle Farbigkeit auf, sodass es nicht mit einer Rhodinierung versehen werden muss. Unser Weißgold ist somit massiv und zeichnet sich durch seine Langlebigkeit aus.<br />
Wenn Sie auf der Suche nach Schmuck wie Ringen, Ohrsteckern oder Armreifen aus Weißgold in Spitzenqualität sind, werden Sie bei uns mit Sicherheit fündig. Sehen Sie sich hierfür auf unserer <a title="RenéSim" href="http://www.renesim.com" target="_blank">RenéSim Homepage</a> um.<br />
Falls Sie einen Spezialwunsch für Schmuckstücke aus Weißgold oder eine andere Frage haben sollten, können Sie uns jederzeit unverbindlich <a title="Kontakt" href="http://www.renesim.com/contacts" target="_blank">kontaktieren</a>.</p>
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<div id="attachment_2041" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2041" title="Weißgold Ringe von RenéSim" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weissgold-Ringe-Renesim.jpg" alt="Weißgold Ringe von RenéSim" width="640" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ringe in Weißgold von RenéSim, links: Ringmodell &quot;Wien&quot;, Mitte: Ringmodell &quot;Barcelona&quot;, rechts: Ringmodell &quot;München&quot;</p></div>
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		<title>Ohrringe und ihre faszinierende Entwicklung: eine Zeitreise</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>renesim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrringe]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute sind Ohrringe unverzichtbarer Bestandteil des Schmuckkanons: es gibt sie in den verschiedensten Formen und Variationen – von kleinen und dezenten Edelstein-Ohrsteckern bis hin zu verspielten, kunstvoll verzierten Chandelier-Ohrringen. Ergründen Sie die weit zurückreichende Tradition der vielseitigen Kleinode. Ohrringe – [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute sind Ohrringe unverzichtbarer Bestandteil des Schmuckkanons: es gibt sie in den verschiedensten Formen und Variationen – von kleinen und dezenten Edelstein-Ohrsteckern bis hin zu verspielten, kunstvoll verzierten Chandelier-Ohrringen. Ergründen Sie die weit zurückreichende Tradition der vielseitigen Kleinode.</p>
<h2>Ohrringe – die faszinierende Geschichte der heute so beliebten Schmuckstücke</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei den Ohrringen, die von chinesischen Archäologen am weitesten zurückdatiert worden sind, handelt es sich um Juwelen aus Jade. Die in der Nähe der mongolischen Stadt Chifeng gefundenen Ohrringe sollen aus der Zeit vor ungefähr 8.000 Jahren stammen.<br />
Auch im Irak ist man bei Ausgrabungen auf sehr alte Exemplare gestoßen, die schätzungsweiße um 2.500 v. Chr. hergestellt und getragen wurden. In diesem Zeitraum gab es bereits sowohl schlichten Ohrschmuck in Ringform als auch kunstfertig ausgearbeitete Ohrhänger. Sie dienten damals unter anderem dazu, Fremde von Einheimischen unterscheiden zu können und stellten somit ein Statussymbol dar.</p>
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<div id="attachment_1992" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1992" title="Tutanchamun und römische Statue" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ohrringe-Tutanchamun-Statue.jpg" alt="Tutanchamun und römische Statue" width="640" height="282" /><p class="wp-caption-text">links: Totenmaske des Tutanchamun mit Ohrlöchern; rechts: römische Statue mit Ohrringen</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Im Alten Ägypten erfreuten sich Ohrringe äußerster Beliebtheit, wobei neben dem ästhetischen Gesichtspunkt auch religiöse und symbolische Aspekte eine Rolle spielten. So sind Ohrringe des Königs Tutanchamun erhalten, die als Motive Vögel zeigen, die in ihren Klauen ein Zeichen für die Unendlichkeit halten. Sie sind mit verschiedenen bunten Edelsteinen auf Goldgrund verziert.<br />
Eine Blütezeit hatten Ohrringe auch bei den Alten Griechen und Römern, wo es sie in zahlreichen erfinderischen Variationen gab. So trugen griechische Frauen Ohrringe in Form von Vasen oder auch von kleinen Figuren. Sie hatten unter anderem die Funktion, gute Kräfte anzuziehen und alles Schlechte abzuwehren, was beispielsweise Exemplare nahelegen, die das Motiv der Siegesgöttin Nike zeigen.<br />
Von römischen Varianten weiß man heute hauptsächlich aufgrund von Wandgemälden, auf welchen Ohrringe abgebildet sind, sowie aufgrund von Statuen, bei welchen Ohrlöcher angedeutet sind. Es ist davon auszugehen, dass es in dieser Epoche einen hohen Standard in der Metallverarbeitung gab.<br />
Im 2. Jahrhundert n. Chr. wurden die Ohrringe vermehrt mit kostbaren Edelsteinen wie Smaragden und Saphiren besetzt.<br />
Im Byzanz konnte auf die reiche Tradition der Römer und Griechen in der Gestaltung des Ohrschmucks zurückgegriffen werden – dies wurde genutzt, um ausgehend davon neue Ideen einzubringen und eine einzigartige Schmuckkultur zu entwickeln. Erhaltene Exemplare zeigen an Pfauenfedern erinnernde Ornamente oder bestehen aus Gold, das zu Mondsicheln geformt und mit Farbedelsteinen besetzt ist.</p>
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<div id="attachment_1993" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ohrringe-Geschichte.jpg" alt="Ohrringe als Museumsstücke" title="Ohrringe als Museumsstücke" width="640" height="234" class="size-full wp-image-1993" /><p class="wp-caption-text">links: Ohrringe aus Gold mit dem trojanischen Helden Ganymedes und dem Gott Zeus in Gestalt eines Adlers, ca. 330-300 v. Chr.;<br /> Mitte: Goldener halbmondförmiger Ohrring mit Pfauenfedermuster, Byzanz, 6.-7. Jahrhundert n. Chr.;<br /> rechts: Mondsichelförmige Goldohrringe aus der römischen Antike, zwischen 5. Jahrhundert v. Chr. und 1. Jahrhundert n. Chr.</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Diese blühende Überlieferung fand im Mittelalter allmählich ein Ende. Während es im Frühmittelalter beim Adel zwar durchaus noch weit verbreitet war, Ohrringe zu tragen, änderte sich das im Hoch- und Spätmittelalter. Dies steht vermutlich mit der damaligen Mode in Zusammenhang. Es wurden nämlich ausladende, sehr hohe Kragen und bis zu einem Meter aufragende, mit Schleiern geschmückte Hüte getragen, wie man sie von Burgfräulein kennt. Dadurch konnten Ohrringe nicht mehr gut zur Geltung gebracht werden.<br />
Ohrringe kamen dann erst wieder im 16. Jahrhundert in Italien in Mode. Allem Anschein nach liegt das daran, dass die hohen Kragen verschwanden und der aufwändige Kopfschmuck wegfiel – der Ohrschmuck stand wieder mehr im Mittelpunkt und hatte sein Comeback.<br />
Diese modischen Veränderungen fanden in England und Frankreich erst im 17. Jahrhundert statt, einer Zeit, in der die Gestaltung der Ohrringe zunehmend verfeinert und ausgefeilt wurde.<br />
In Frankreich wurde um die Wende zum 18. Jahrhundert eine neue Form von Ohrschmuck kreiert: die Chandeliers (auch Girandole Ohrringe genannt). Sie erinnern in ihrem Aussehen an Lüster aus der Rokoko-Zeit, die durch ihre reiche Ornamentik und ihr funkelndes Erscheinungsbild bestechen. Die Chandelier-Ohrringe wurden aus Gold oder Silber gefertigt und reich mit Edelsteinen besetzt. Charakteristisch für sie ist es, dass der untere Abschluss von drei hängenden Edelsteinen gebildet wird, von welchen der mittlere ein wenig tiefer hängt als die beiden seitlichen.<br />
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden gerne Pendeloques getragen, d.h. Ohrringe, die lang von den Ohren herabhängen – sie eigneten sich gut als Ergänzung zu hohen Frisuren, die gerade en vogue waren.<br />
Gleichzeitig wurden von den Frauen Creolen getragen – Ohrringe die ursprünglich auf den Antillen ein Kennzeichen der Sklaven waren. Diese anfangs schlichten ringförmigen Schmuckstücke erfuhren fantasievolle Abänderungen und wurden beispielsweise mit Edelsteinen verziert.<br />
Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand wieder eine neue Form: die ausschweifenden Ohrringe setzten sich aus mehreren, durch dünne Kettchen miteinander verbundenen Goldplättchen zusammen. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden die Ohrringe hingegen wieder zurückhaltender und dezenter.<br />
In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte man die ersten Ohrringe, für die man keine Ohrlöcher benötigte, deren Konstruktion mit einem Schraubverschluss allerdings noch nicht sehr ausgefeilt war.<br />
Während des Ersten Weltkriegs wurden so gut wie keine Ohrringe hergestellt und getragen, doch schon in den Nachkriegsjahren traten sie wieder in Erscheinung – nicht zuletzt wegen den neuen Kurzhaarfrisuren, durch die die Aufmerksamkeit besonders auf den Ohrschmuck gelenkt wurde. Im Art Déco der 1920er Jahre herrschten geradlinige und eckige Designs bei den sehr langen Ohrringen vor.<br />
Ohrclips, wie man sie heute kennt, wurden in den 1930ern erfunden und gewannen schnell an Beliebtheit.<br />
In den kommenden Jahrzehnten folgten die verschiedensten Modeströmungen rasch aufeinander. Nach und nach waren leichte, lustige und elegante Ohrringe gefragt.</p>
<h2>Die Ohrringe aus der Loved &amp; Jewelled Kollektion von RenéSim</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei RenéSim konzentrieren wir uns auf Schmuck aus sehr hochwertigen Materialien, der von uns mit Liebe zum Detail in bester Qualität angefertigt wird. In unserer <a title="Loved &amp; Jewelled Kollektion" href="http://www.renesim.com/schmuck-kollektion/loved-jewelled-schmuck.html" target="_blank">Loved &amp; Jewelled Kollektion</a> befinden sich sowohl mit Edelsteinen geschmückte Creolen als auch bezaubernd schöne Chandelier-Ohrringe.</p>
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<div id="attachment_1996" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1996" title="Chandelier-Ohrringe von RenéSim" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Chandelier-Ohrringe-Renesim.jpg" alt="Chandelier-Ohrringe von RenéSim" width="640" height="199" /><p class="wp-caption-text">Die Chandelier-Ohrringe haben ihren Namen daher, dass sie in ihrem Aussehen an prunkvolle Lüster erinnern.<br /> links: Chandelier-Ohrringe von RenéSim in Roségold mit Aquamarinen und roten Turmalinen;<br /> rechts: Chandelier-Ohrringe von RenéSim in Weißgold mit Aquamarinen und Iolith-Edelsteinen</p></div>
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<p style="text-align: justify;">Bei den Creolen handelt es sich um kleine liebliche Ohrringe, in die je ein roter Turmalin – wahlweise in Herzform oder in Tropfenform – eingefügt ist. Bei unseren Prêt-à-Porter Modellen haben wir sehr viel Wert auf eine harmonische farbliche Abstimmung zwischen den Edelsteinen und dem Edelmetall Roségold gelegt. Zusätzlich ist es möglich, die Ohrringe nach Ihren persönlichen Wünschen zu <a title="Loved Creolen individualisieren" href="http://www.renesim.com/flashcolors/index/index/product/829/" target="_blank">individualisieren</a>. Hierfür können Sie aus einer breiten Palette Ihren gewünschten Farbedelstein und das von Ihnen bevorzugte Edelmetall wählen. Oder Sie greifen auf einen unserer Designvorschläge zurück; sehr sommerlich und fröhlich wirkt beispielsweise eine Kombination aus Gelben Beryllen und Gelbgold.<br />
Mit unseren Chandelier-Ohrringen knüpfen wir an die Tradition des an Lüster erinnernden Ohrschmucks an. Wie bei den klassischen Chandeliers bilden Edelsteine den unteren Abschluss der Ohrringe, bei den Loved Chandeliers sind sie in Herzform, bei den Jewelled Chandeliers in Tropfenform. Den Großteil der Ohrringe bildet eine geschwungene Goldornamentik, die von kleinen runden Cabochon-Edelsteinen verziert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihnen gefällt der Ohrschmuck der Loved &amp; Jewelled Kollektion aus dem Sortiment von RenéSim oder Sie wünschen sich ganz individuelle und farblich speziell auf Ihre Vorstellungen abgestimmte Ohrringe? Dann kontaktieren Sie uns einfach – unser Service-Team berät Sie gerne: <a title="Kontakt" href="http://www.renesim.com/contacts" target="_blank">Kontakt</a>.</p>
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		<title>Diamantenpreise: Voraussichtlich werden Diamanten künftig begehrter denn je</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>renesim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diamanten]]></category>
		<category><![CDATA[Diamantenpreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer aktuellen Studie zufolge soll sich die Nachfrage nach Diamanten im Laufe der kommenden acht Jahre – also bis 2020 – verdoppeln und somit zu einem Anstieg der Diamantenpreise führen. Gründe hierfür sind der zunehmende Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in Indien [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einer aktuellen Studie zufolge soll sich die Nachfrage nach Diamanten im Laufe der kommenden acht Jahre – also bis 2020 – verdoppeln und somit zu einem Anstieg der Diamantenpreise führen. Gründe hierfür sind der zunehmende Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in Indien und China sowie die Begrenztheit der natürlichen Diamantenvorkommen.</p>
<h2>Studie für das Antwerpener Welt-Diamanten-Zentrum (AWDC)</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Kanzlei Bain &amp; Company hat vor Kurzem die Ergebnisse einer für das Antwerpener Welt-Diamanten-Zentrum durchgeführten Untersuchung veröffentlicht. Ihren Einschätzungen zufolge werden die Diamantenpreise in den kommenden Jahren ansteigen, da einer stark wachsenden Nachfrage ein nur gering zunehmendes Angebot gegenübersteht.</p>
<div id="attachment_1972" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1972" title="Diamanten: Angebot und Nachfrage" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Nachfrage-Angebot-Diamanten.jpg" alt="Diamanten: Angebot und Nachfrage" width="640" height="294" /><p class="wp-caption-text">Diamantenangebot und -nachfrage: Entwicklung von 2004 bis 2021 (prognostiziert)</p></div>
<h2>Die Diamantenpreise: Anstieg durch erhöhte Nachfrage</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Blüte der Wirtschaft in Indien und China führt dazu, dass sich immer mehr Leute Diamanten leisten können – aufgrund des größeren Bedarfs werden die Diamantenpreise somit ansteigen.<br />
Was den Bedarf an Diamanten zusätzlich erhöht, ist, dass sie in Zeiten der wirtschaftlichen Instabilität zunehmend für Anlagezwecke interessant werden und immer mehr Leute auf dieses vergleichsweise sichere Kapital setzen.</p>
<h2>Durch das Schwellenland Indien werden sich die Diamantenpreise erhöhen</h2>
<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren konnte in Indien ein beträchtlicher Aufschwung der Wirtschaft beobachtet werden. Eine neue Mittelschicht und eine neue Oberschicht sind im Entstehen und damit potentielle Käufer von Diamanten. Zudem kommt Schmuck in Indien eine große Bedeutung zu, da das Land über eine etwa 5.000 Jahre zurückreichende Schmucktradition verfügt. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Indien sehr reich an unterschiedlichsten Edelsteinvorkommen ist. Bei Feierlichkeiten und Hochzeiten haben Schmuckstücke einen festen Platz und vor allem der Diamant ist beliebt und wird als der kraftvollste und erlesenste aller Edelsteine angesehen. In der indischen Kultur genießen Diamanten somit ein hohes Ansehen und viele Leute zeigen Interesse an ihnen, wodurch die Diamantenpreise in die Höhe getrieben werden.<br />
Das anhaltend starke Bevölkerungswachstum in Indien (über 1,2 Milliarden Einwohner im Jahr 2011) und die verbesserte finanzielle Lage breiter Einwohnerschichten führen also zu einer erhöhten Nachfrage nach Konsumgütern und somit auch zu einem Anstieg der Diamantenpreise. Es ist davon auszugehen, dass es in dem Land bald zu einem gleich hohen Bedarf an Diamanten kommen wird wie in den USA, denen derzeit der größte Marktanteil auf diesem Gebiet zukommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1956" title="Diamant im Brillantschliff" src="http://www.renesim.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Diamant-Brillantschliff.jpg" alt="Diamant im Brillantschliff" width="640" height="223" /></p>
<h2>Zunahme der Diamantenpreise wegen des großen Kaufinteresses in China</h2>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich ist die Situation in China, dem mit 1,34 Milliarden Einwohnern derzeit bevölkerungsreichsten Land der Welt. Experten gehen davon aus, dass das Wirtschaftswachstum dort anhaltend hoch bleiben und China seine Top-Positionen auf dem Weltmarkt weiter ausbauen wird. Durch den zunehmenden Wohlstand der Bevölkerung wird auch hier die Nachfrage nach Diamanten und mit ihr die Diamantenpreise voraussichtlich enorm ansteigen.</p>
<h2>Geringes Wachstum des Diamanten Angebots und die Auswirkungen auf die Preise</h2>
<p style="text-align: justify;">In den Ergebnissen ihrer Untersuchung geht die Kanzlei Bain &amp; Company davon aus, dass das Angebot an Diamanten nur um 2,8 % im Jahr ansteigen wird – im Vergleich zu einem jährlichen Wachstum der Nachfrage um 6 % –, was sich natürlich auf die Diamantenpreise niederschlagen wird.<br />
Der Grund hierfür ist, dass viele bedeutende Lagerstätten von Diamanten bereits ausgebeutet sind oder sich ihre Reserven dem Ende zuneigen.<br />
Als die ältesten Herkunftsorte von Diamanten gelten Indien und Brasilien, die heute  aber längst nicht mehr bedeutend sind. Sie wurden von Afrika abgelöst, wo beträchtliche Mengen an Diamanten abgebaut werden. Viele der dortigen Diamantenminen sind inzwischen allerdings bereits ausgebeutet. Zu neuen bedeutenden Produzenten von Diamanten wurden in der Folgezeit Russland, Australien und Kanada.<br />
In der Argyle-Mine in Australien wird weltweit die größte Menge an Diamanten gewonnen, allerdings sind nur 5 % davon für Schmuck tauglich. Die Reserven anderer bedeutender Diamantenminen, wie beispielsweise der Ekati-Mine in Kanada werden in naher Zukunft erschöpft sein.<br />
In das zielgerichtete Aufspüren von bisher unbekannten Lagerstätten von Diamanten wird viel Geld investiert und tatsächlich stößt man immer wieder auf neue Quellen der begehrten Edelsteine. Häufig sind diese Vorkommen allerdings schwer zugänglich und die hohen Kosten für die Gewinnung wirken sich auf die Diamantenpreise aus. Beispielsweise wurden Diamantenvorkommen auf dem Meeresgrund geortet, die im sogenannten Off-Shore-Abbau gewonnen werden können. Dieses Verfahren, bei dem das diamantenführende Gestein von Schiffen aus mit speziellen Sauggeräten abgebaut wird, ist allerdings sehr kostenintensiv, wodurch der Anstieg der Diamantenpreise nicht aufzuhalten ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Interesse an Diamanten für Schmuckstücke oder zu Anlagezwecken haben, werden Sie bei RenéSim sicherlich fündig. Wir verfügen über eine Auswahl mit bis zu 250.000 Diamanten aus aller Welt und beraten Sie gerne: <a title="Diamanten kaufen" href="http://www.renesim.com/diamanten/diamanten-kaufen" target="_blank">Diamanten kaufen</a>.</p>
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